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Ernüchternder Start
firstgenlawyer
Junior Member
**
Beiträge: 1
Themen: 1
Registriert seit: Apr 2026
#1
11.04.2026, 22:24
Hallo zusammen,

nachdem ich mittlerweile im Berufsleben angekommen bin und die ersten Verfahren hinter mir habe muss ich sagen, dass der Anfang meiner juristischen Karriere als Anwalt in einer mittelgroßen Stadt sich eher ernüchternd anfühlt.

Man (ich) bemerkt, dass man mit Aufforderungsschreiben und Schriftsätzen in der Realität an Dingen scheitert, die einem weder im Studium noch im Referendariat so aktiv bewusst waren (bsp. die Antwortfreudigkeit oder die Zahlungsfähigkeit der Gegenseite; auch nach erstrittenem Urteil). Das Ganze gibt einem oder zumindest mir das Gefühl, dass man der/m Mandant/in nicht wirklich weiter helfen konnte, selbst wenn man juristisch alles ausgeschöpft hat. 

Ging es euch zu Beginn auch so oder denkt ihr ich hinterfrage das Ganze einfach zu sehr? Oder denkt ihr, dass man in der Anwaltschaft gänzlich falsch aufgehoben ist, wenn man einen sinnstiftenden Beruf sucht?

LG
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Äfes
Senior Member
****
Beiträge: 360
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#2
12.04.2026, 10:03
Du musst halt in Deinen Schreiben mit Konsequenzen drohen, die Du auch umsetzen kannst. Und den Fall spätestens mit dem Schreiben so vorbereiten, dass Du eine evtl. Klage auch gewinnen kannst. Dann nach Fristablauf direkt klagen und nach Sieg ggf. vollstrecken. Gerade dann macht mir die Arbeit Spaß. Wenn ich Druck aufbauen und den Gegner zwingen kann und so auch dem Mandanten geholfen wird.

Früher habe ich in Schreiben mit der Klage gedroht und dann beim Klageschreiben gemerkt, dass ich noch zwei drei Dinge tun muss, bevor die Klage tatsächlich durchgeht. Das ist dann Mist. Deshalb muss man die Fälle immer schon zu Beginn vollständig durchdenken, Unterlagen einholen, etc.
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