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  5. Wie findet Ihr den EU Inc-Vorschlag?
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Wie findet Ihr den EU Inc-Vorschlag?
WilfulBlindness
Junior Member
**
Beiträge: 25
Themen: 8
Registriert seit: Jul 2023
#1
21.03.2026, 21:02
Das ist ja schon sehr ambitioniert. 
Im einzelnen bin ich mir nicht sicher, ob das angestrebte Ziel erreicht wird: 

Das Konzept ist interessant, aber die angebliche Kompatibilität wird dann doch sehr beeinträchtigt, wenn es doch 27 Register gibt.

Warum Art. 114 AEUV und nicht, wie bisher bei Gesellschaftsrechtsrichtlinien, Art. 50? Auch bei dem Vorschlag zur Europäischen Einpersonengesellschaft (SUP) von 2014 zog man Art. 50 heran. Es hätte zumindest einer Erwähnung bedurft, wenn man ehrlich sein will. 
Die Obergrenze von 100 Euro ist schon Anti-Notare und Anti-Handelsregister. Für dieses Geld ist keine Präventivkontrolle nach Art. 14 kostendeckend zu haben. In Wirklichkeit will man offenbar, dass gar keine Präventivkontrolle stattfindet, so wie entgegen den Gesellschaftsrechtsrichtlinien schon in einigen Staaten. Auch hier wäre etwas Ehrlichkeit angebracht. 

Ich bin mir nicht sicher, ob die EU Inc eine Kapitalgesellschaft nach § 1 KStG wäre, aber das könnte man regeln. 

Vor allem aber: Die Gründungsformalitäten sind doch überhaupt nicht das Problem, sondern die zahlreichen anderen regulatorischen Bereiche (von der Kommission ja weitgehend mitverursacht). Allein dadurch wird die EU nicht zu Delaware. Und ich bin skeptisch, dass die Mitgliedstaaten jedenfalls im Steuerrecht ihre sehr individuellen Traditionen und Bürokratie aufgeben werden. Und der wesentliche Beratungsaufwand stammt ja eben später aus Arbeits- und Steuerrecht, gewerblichen Rechtsschutz etc. 

Notarkosten bei UG-Gründung sind auch nur 120 Euro, und Vorratsgesellschaften gründen auch sehr günstig (man muss sich nur minimal mit Notarkostenrecht beschäftigen). Das ist nach meiner Wahrnehmung nicht das Problem; die hohen Gebühren bei erfolgreichen Gesellschaften betreffen eigentlich verhältnismäßig wenige - und das sind auch niemals Gründungsthemen.
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