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Exit aus Rechtsgebiet / Unklare Marktsituation
Freidenkender
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Registriert seit: Mar 2022
#31
08.12.2025, 15:46
ich glaube die Jahreszeit ist es nicht unbedingt. Nicht alle Personaler werden im Herbst schläfrig ;)

ich spreche jetzt mal von uns: zum Jahresende schaut jeder im Haus auf sein Budget und überlegt gut, wo er noch was investiert. Daher laufen da bei uns nur Ersatzeinstellungen. Neue Stellen (und damit neues Budget) kommt zum 1.1.

Je nach Bundesland spielen auch immer Ferien eine Rolle beim Besetzen von Stellen. Aber seit Oktober? Das ist echt lang. Wenn die Stelle interessant ist, würde ich durchaus mal nachfragen.
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genervt
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Registriert seit: Nov 2025
#32
09.12.2025, 08:57
Die Stelle ist durchschnittlich interessant. Ich finde so ein Verhalten - es handelt sich hier immerhin nicht um eine Bundesbehörde mit ewiger Bearbeitungsdauer - aber respektlos und unangemessen und so ein AG ist bei mir raus. Eine Absage oder kurze Info, dass der Prozess noch dauert, sollte drin sein. Das schaffen andere ja auch. Ich frage daher nicht nach. 

Wollte nur meine Irritation Ausdruck verleihen :) 

Das mit den neuen Budgets zum 1.1. ist sicherlich ein Grund, guter Hinweis. Auch wenn es für mich wenig Sinn ergibt, denn das Budget ab Januar wird ja nicht erst am 1.1. verkündet, man wird hoffentlich schon in Q4 wissen, dass in Q1 Budget X zur Verfügung steht. Und kann entsprechend disponieren. Oder was ist da die Logik? 😅
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Freidenkender
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Registriert seit: Mar 2022
#33
09.12.2025, 10:24
(09.12.2025, 08:57)genervt schrieb:  Die Stelle ist durchschnittlich interessant. Ich finde so ein Verhalten - es handelt sich hier immerhin nicht um eine Bundesbehörde mit ewiger Bearbeitungsdauer - aber respektlos und unangemessen und so ein AG ist bei mir raus. Eine Absage oder kurze Info, dass der Prozess noch dauert, sollte drin sein. Das schaffen andere ja auch. Ich frage daher nicht nach. 

Wollte nur meine Irritation Ausdruck verleihen :) 

Das mit den neuen Budgets zum 1.1. ist sicherlich ein Grund, guter Hinweis. Auch wenn es für mich wenig Sinn ergibt, denn das Budget ab Januar wird ja nicht erst am 1.1. verkündet, man wird hoffentlich schon in Q4 wissen, dass in Q1 Budget X zur Verfügung steht. Und kann entsprechend disponieren. Oder was ist da die Logik? 😅

ich kann deinen Unmut verstehen. Mir ist es unbegreiflich, dass sich AG das heute noch leisten können. Im derzeitigen Arbeitsmarkt ist Schnelligkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor. Aber das müssen die Kollegen in den anderen Häusern wissen

Budgetplanung ist bei uns mit der Entscheidung des Vorstands im November durch. Manche Stellen für 2026 waren vorher schon klar, Ausschreibungen konnte man vorbereiten und dann mit Entscheidung sofort ausschreiben. Ich bin aber ehrlich, es gibt auch Abteilungen, die warten bis der Vorstandsentscheidung da ist. Dann muss sich fragen, ob es nun noch lohnt vor Weihnachten die Ausschreibung rauszuhauen. Denn es bringt dir nichts, wenn die Bewerbungen reinkommen und die Entscheider sind im Urlaub sind. Dann eher im neuen Jahr loslegen.... denn Schnelligkeit ist der entscheidende Faktor
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genervt
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Registriert seit: Nov 2025
#34
09.12.2025, 10:39
verstehe, danke für die Info.
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genervt
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Beiträge: 17
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Registriert seit: Nov 2025
#35
31.12.2025, 11:33
Hallo nochmal,

ich habe jetzt überlegt, ob ich es ggf. doch als Anwalt versuchen soll, denn mich interessiert Verantwortungsübernahme und Gestaltungsfreiheit, und ich bin nach meinen bisherigen Bewerbungsgesprächen und auch den inhouse-Erfahrungen im aktuellen Konzern wirklich nicht sicher, ob ich das als inhouse-Jurist noch mal so leicht finde.
 
Ist es abbildbar, nach mehreren Jahren inhouse doch (erstmalig) in die Anwaltschaft zu wechseln? Oder ist man da verbrannt (meist läuft es ja andersrum)? habt ihr Tipps für die Erklärung des Wechsels und auch, wo ich moderne Anwaltskanzleien online finde? auf Stepstone etc. sind ja nur Unternehmen und zu einer GK (Beck Stellenmarkt) will ich nicht und habe ich auch nicht die Noten für. mich interessieren eher Boutique-Kanzleien mit modernem Selbstverständnis und Toleranz für "unperfekte" Lebensläufe. 

Frohes Neues schon mal  Prost
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Äfes
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Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#36
31.12.2025, 15:02
(31.12.2025, 11:33)genervt schrieb:  Hallo nochmal,

ich habe jetzt überlegt, ob ich es ggf. doch als Anwalt versuchen soll, denn mich interessiert Verantwortungsübernahme und Gestaltungsfreiheit, und ich bin nach meinen bisherigen Bewerbungsgesprächen und auch den inhouse-Erfahrungen im aktuellen Konzern wirklich nicht sicher, ob ich das als inhouse-Jurist noch mal so leicht finde.
 
Ist es abbildbar, nach mehreren Jahren inhouse doch (erstmalig) in die Anwaltschaft zu wechseln? Oder ist man da verbrannt (meist läuft es ja andersrum)? habt ihr Tipps für die Erklärung des Wechsels und auch, wo ich moderne Anwaltskanzleien online finde? auf Stepstone etc. sind ja nur Unternehmen und zu einer GK (Beck Stellenmarkt) will ich nicht und habe ich auch nicht die Noten für. mich interessieren eher Boutique-Kanzleien mit modernem Selbstverständnis und Toleranz für "unperfekte" Lebensläufe. 

Frohes Neues schon mal  Prost

Kanzleien in der Umgebung suchen und deren Webseiten anschauen. Oder mal im Stellenmarkt der Kammer schauen. Da habe ich zumindest bei uns schon ein paar Mal Kanzleien gesehen, die wirkten, wie das, was Du gerne hättest. Vielleicht auch mal bei Legalhead anmelden
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Mino_NRW
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Beiträge: 62
Themen: 2
Registriert seit: Nov 2024
#37
02.01.2026, 13:20
Du sprichst mir aus der Seele. Ich arbeite in einem großen Unternehmen, habe tolle Benefits und ein gutes Gehalt, aber nur der liebe Gott weiß, wie sehr ich die Arbeit dort hasse. Ich arbeite ebenfalls im Bereich Arbeitsrecht, aber es ist ein absolutes Nischenthema, auf das ich hier jetzt nicht weiter eingehen will. Ich bin zum Glück erst in der Probezeit (5. Monat) und habe nach etlichen Heulkrämpfen auf dem Klo u.a. die Entscheidung gefasst, zu kündigen. Die Leute sind unfassbar lieb und mein Abteilungschef hat schon Dispositionen getroffen, weil sie unbedingt hoffen, dass ich dort bleibe, was es mir eine zeitlang sehr schwer gemacht hat, die Entscheidung zu treffen, aber ich gehe sonst kaputt. Keine Arbeit der Welt ist unsere Gesundheit wert. Wirklich. Ich selber habe keine allzu guten Examina, aber trotzdem wage ich den Schritt. Ich habe diesen Monat mehrere Vorstellungsgespräche in Kanzleien. Ich hatte in die Bewerbung geschrieben, dass ich  Mandantenkontakt und den Gang zu Gericht suche/Gerichtverhandlungen suche und mich deswegen als Anwältin umorientieren will. Ich denke, das ist absolut legitim. Zwei Jahre sind jetzt auch nicht die Welt. Es wäre vielleicht schwieriger bei 5-10 Jahren, aber selbst da nicht unmöglich. Menschen können sich eben ausprobieren. Vielleicht solltest du es wirklich als Anwalt versuchen. Für mich steht fest: Nie wieder Unternehmen. Egal wie toll die Benefits sind. Alles Gute!
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genervt
Junior Member
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Beiträge: 17
Themen: 1
Registriert seit: Nov 2025
#38
02.01.2026, 16:23
(31.12.2025, 15:02)Äfes schrieb:  
(31.12.2025, 11:33)genervt schrieb:  Hallo nochmal,

ich habe jetzt überlegt, ob ich es ggf. doch als Anwalt versuchen soll, denn mich interessiert Verantwortungsübernahme und Gestaltungsfreiheit, und ich bin nach meinen bisherigen Bewerbungsgesprächen und auch den inhouse-Erfahrungen im aktuellen Konzern wirklich nicht sicher, ob ich das als inhouse-Jurist noch mal so leicht finde.
 
Ist es abbildbar, nach mehreren Jahren inhouse doch (erstmalig) in die Anwaltschaft zu wechseln? Oder ist man da verbrannt (meist läuft es ja andersrum)? habt ihr Tipps für die Erklärung des Wechsels und auch, wo ich moderne Anwaltskanzleien online finde? auf Stepstone etc. sind ja nur Unternehmen und zu einer GK (Beck Stellenmarkt) will ich nicht und habe ich auch nicht die Noten für. mich interessieren eher Boutique-Kanzleien mit modernem Selbstverständnis und Toleranz für "unperfekte" Lebensläufe. 

Frohes Neues schon mal  Prost

Kanzleien in der Umgebung suchen und deren Webseiten anschauen. Oder mal im Stellenmarkt der Kammer schauen. Da habe ich zumindest bei uns schon ein paar Mal Kanzleien gesehen, die wirkten, wie das, was Du gerne hättest. Vielleicht auch mal bei Legalhead anmelden

Prima, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm, danke!

Bei meiner RAK sieht es derzeit etwas mau aus, aber ich schaue mal wie von dir vorgeschlagen. Dafür suchen sie bei uns erstaunlich viele ReFas und ReNos  Cheese

Mino_NRW, gut, dass du den Absprung geschafft hast. Ich kann leider nicht ins Blaue hinein kündigen, da ich Verpflichtungen finanzieller Natur habe und mir das zu unsicher ist, kurzfristig was Gutes zu finden. ich will kein ALG I beziehen.
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