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Nach Probezeit in der GK aufhören?
SpikeSpiegel
Junior Member
**
Beiträge: 4
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2022
#1
19.12.2025, 00:34
Der Titel sagt eigentlich alles - ich habe letzten Sommer angefangen, in einer Großkanzlei zu arbeiten und bin einfach unzufrieden. Viele sagen ja, dass man einfach erstmal ausprobieren muss, ob der Lebensstil zu einem passt, aber was tut man, wenn man schnell merkt, dass es eben nicht passt?

Ich weiß ja nicht wie andere das machen - aber ich kann einfach nicht jeden Abend bis 21/22 Uhr da sitzen. Die letzten fünf Wochenenden musste ich auch ständig erreichbar sein. Manche der Vorgesetzten sind einfach schwierig, cholerisch, undankbar und teilweise auch frech - absolute Workaholics und ständig unter Strom. Die jungen Kollegen sind zwar alle echt top, die Benefits sind gut und das Gehalt ist auch mehr als üppig, aber das macht es nicht wieder wett. 

Ich dachte, ich kann unter der Woche auf mein Privatleben verzichten, aber merke immer mehr, das mich die totale Abwesenheit von Hobbys, Kochen, Freunde, Sport, Musik, einfach Freizeit ohne Ende ankotzt. 

Meine Probezeit ist nun bald zu Ende und ich denke echt drüber nach, nicht mehr weiter zu machen.

Meine Befürchtung ist aber, dass das auf dem Lebenslauf dann schlechter aussieht, als es gar nicht erst probiert zu haben. Inhouse klingt zwar gut, aber ich fürchte, der Arbeitsmarkt ist zur Zeit echt so kacke, dass man zB in die IG-Metall Betriebe nicht gut reinkommt. Justiz ist nichts für mich.

Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrung gemacht?
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Bln2024
Member
***
Beiträge: 94
Themen: 4
Registriert seit: Jun 2024
#2
19.12.2025, 10:39
Ich würde zum. 1 Jahr voll machen, damit es rund aussieht. Dann kannst Du dich schon langsam umschauen - Du musst ja nicht erst kündigen und dich dann bewerben, sondern - sobald sich die 12 Monate nähern - bereits aktiv suchen und dann erst kündigen, wenn du was anderes hast.
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Gast1904
Junior Member
**
Beiträge: 37
Themen: 4
Registriert seit: Jan 2022
#3
19.12.2025, 13:00
Mein erster Arbeitgeber war auch ein absoluter Totalausfall, weswegen ich in der Probezeit bereits gekündigt habe. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber war das kein Problem, im Gegenteil. Mir wurde sogar positiv angerechnet, dass ich da schnell eine Entscheidung getroffen habe und die Reißleine gezogen habe. Daher würde ich nicht kategorisch von einer Probezeitkündigung abraten, vor Allem, wenn der Job einen so unglücklich macht wie dich gerade scheinbar.

Ich hatte allerdings genug Zeit, mich um etwas neues zu kümmern und hatte bereits einen unterschriebenen AV, als ich die Kündigung eingereicht habe.
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Ex-GK
Senior Member
****
Beiträge: 329
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2022
#4
19.12.2025, 15:00
Ich habe dazu keine spezifischen Erfahrungswerte, aber grds. lässt sich ja alles mit einer guten Begründung erklären und das kann dann, wie bei dem anderen Poster, auch positiv gewertet werden, wenn man frühzeitig eine konsequente Entscheidung trifft. Gleichzeitig würde ich aber dazu raten, Dir eben diesen guten Grund zu überlegen, da die Frage nach dem "warum" gestellt werden könnte (hat zwischenmenschlich/inhaltlich nicht gepasst etc.). Es ist nachvollziehbar, dass Dir die Arbeitsweise doch nicht zusagt, aber Dir war vorher bekannt, dass man in einer GK sehr viel und lange arbeitet. Als Interviewpartner/in würde ich zumindest fragen, warum Du Dich dann überhaupt für eine GK entschieden hast, eben weil die von Dir beschriebenen Faktoren absolut üblich für GKen sind. Entweder hast Du im Ref darauf verzichtet eine GK kennenzulernen oder Dir keine ausreichenden Gedanken über die Stelle gemacht - im letzteren Fall könnte man auch befürchten, dass Du auch im neuen Job innerhalb der Probezeit kündigst und man dann den ganzen Bewerbungsaufwand erneut aufrollen muss. 

1 Jahr voll zu machen vs nach 6 Monaten zu gehen, macht mE keinen wesentlichen Unterschied bei Berufseinsteigern. Ob Du in der aktuellen wirtschaftlichen Lage ggf. auch ohne neuen Arbeitsvertrag kündigen solltest, kannst nur Du beurteilen. Der Markt ist aktuell eben wie er ist, aber es wird gesucht. Inhouse-Stellen setzten überwiegend relevante Berufserfahrung voraus, aber natürlich gibt es auch Stellen für Berufseinsteiger - es ist aber ein Trugschluss, dass man als Inhouse-Jurist grds. eine gute Work-Life Balance hat, da kommt es stark auf die spezielle Rolle an (bei mir sind zB Wochenenden sehr überwiegend frei, aber unter der Woche ist Freizeitgestaltung am Abend auch nicht immer drin, im Urlaub arbeitet man auch mal und die Geschäftsführung ruft auch mal spät an, wenn was ist. Es ist aber insgesamt sehr viel besser als zu GK-Zeiten). Gewisse Charaktere und Workaholics findet man auch überall - ich habe zB in meiner ersten Inhouse-Stelle mit sehr viel mehr nervigen/unangenehmen Leuten gearbeitet als in der GK und hatte da fast in der Probezeit gekündigt um zurück in die GK zu gehen.
Neben der Justiz gibt es natürlich noch Behörden und Zwischendinger, wie zB IHKen, vielleicht ist das auch interessant für Dich.
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Patenter Gast
Senior Member
****
Beiträge: 736
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2022
#5
19.12.2025, 17:57
Such dir was neues und wenn du das hast, kündige. Ob es nun 6 oder 12 Monate in der GK sind, das macht kaum einen Unterschied. Der Hinweis auf die Arbeitszeiten ist auch ausreichend als Erklärung, denn jeder außerhalb der GKs empfindet diese Arbeitszeiten auch als verrückt.

See you space cowboy  Wink
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advocatus diaboli
Member
***
Beiträge: 161
Themen: 1
Registriert seit: May 2023
#6
19.12.2025, 21:55
(19.12.2025, 17:57)Patenter Gast schrieb:  Such dir was neues und wenn du das hast, kündige. Ob es nun 6 oder 12 Monate in der GK sind, das macht kaum einen Unterschied. Der Hinweis auf die Arbeitszeiten ist auch ausreichend als Erklärung, denn jeder außerhalb der GKs empfindet diese Arbeitszeiten auch als verrückt.

See you space cowboy  Wink

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