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  5. Als deutscher Jurist nach NYC auswandern?
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Als deutscher Jurist nach NYC auswandern?
SOHOlover
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Themen: 1
Registriert seit: Aug 2025
#1
06.08.2025, 16:03
Ich studiere derzeit Jura und befinde mich im fortgeschrittenen Semester, aber habe das Examen noch nicht abgelegt. Jedenfalls ist ein großer Traum von mir, eines Tages in die USA auszuwandern, nach New York City, um genauer zu sein. Unglücklicherweise begegnet man oft ein Klischee: Mit Jura wird man niemals im Ausland langfristig arbeiten können. Dabei ist das natürlich völliger Schwachsinn, es gibt unzählige deutsche Juristen, die in die USA ausgewandert sind. Hier eine Kanzlei in New York City Manhattan, wo mehrere deutsche Juristen angestellt sind - Schumann Burghart LLP https://sbuslaw.com/en/our-team/christian-burghart-en/.

Das ist mir also klar - es ist möglich.

Nur frage ich mich, wie???

Wenn man beide Staatsexamina bestanden hat, wäre der nächste Schritt das New York Bar Examen abzulegen. Dafür braucht man aber, sowie ich das verstanden habe, eine vom ABA akkreditierten LL.M Abschluss. Ist das wirklich zwingend notwendig, also ein LL.M in den USA? Ihr wisst ja alle, wie unfassbar teuer das ist. Und wenn man nicht gerade Top Noten hat, kann man ein Stipendium sowieso vergessen. 

Würde es nicht funktionieren beide Staatsexamen abzulegen und dann einfach das NYC Bar zu schreiben? 

Hinzukommt: Ich möchte dieses Jahr damit anfangen mich jährlich für die Greencard Lottery zu bewerben. Falls das nicht klappt, gibt es ja noch die Möglichkeit über ein Arbeitsvisum, sobald man das Bar Examen hat. 

Habt Ihr vielleicht Tipps oder wisst ihr mehr? Das ist mein absoluter Traum und wenn ich andere deutsche Juristen in den USA sehe, die erfolgreich ausgewandert sind, dann weiß ich, dass es funktioniert. Und ich möchte es auch schaffen. Wie muss ich vorgehen? 

P.S: Mir ist klar, dass ich erstmal beide Examen bestehen muss, bevor ich rumträume, aber nein. Es wäre dumm sich erst auf den letzten Drücker damit zu beschäftigen. Immerhin ist es mein Traum, und ich möchte mich so gut wie es geht, auf diesen Weg vorbereiten.

ich bin sogar vielleicht bereit dazu sämtliche Urlaubsplanungen in meinen 20er abzusagen, und nur für ein Kredit zu sparen, damit man irgendwie an 80k rankommt, um das LLM an einer US Uni z.B Fordham Uni abzulegen.

Das günstigste LL.M Programm, wodurch man für das NY Bar Examen zugelassen wird, ist an der University at Buffalo – School of Law. 57k inkl. Lebenshaltungskosten. Einfach unfassbar teuer. Wie kann man sich das ohne Stipendien leisten? Und da bekommt man ja nicht mal die Garantie, dass man später einen Job in NYC bekommt oder?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.08.2025, 17:04 von SOHOlover.)
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ranger
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Themen: 4
Registriert seit: Jan 2022
#2
06.08.2025, 17:19
(06.08.2025, 16:03)SOHOlover schrieb:  Ich studiere derzeit Jura und befinde mich im fortgeschrittenen Semester, aber habe das Examen noch nicht abgelegt. Jedenfalls ist ein großer Traum von mir, eines Tages in die USA auszuwandern, nach New York City, um genauer zu sein. Unglücklicherweise begegnet man oft ein Klischee: Mit Jura wird man niemals im Ausland langfristig arbeiten können. Dabei ist das natürlich völliger Schwachsinn, es gibt unzählige deutsche Juristen, die in die USA ausgewandert sind. Hier eine Kanzlei in New York City Manhattan, wo mehrere deutsche Juristen angestellt sind - Schumann Burghart LLP https://sbuslaw.com/en/our-team/christian-burghart-en/.

Das ist mir also klar - es ist möglich.

Nur frage ich mich, wie???

Wenn man beide Staatsexamina bestanden hat, wäre der nächste Schritt das New York Bar Examen abzulegen. Dafür braucht man aber, sowie ich das verstanden habe, eine vom ABA akkreditierten LL.M Abschluss. Ist das wirklich zwingend notwendig, also ein LL.M in den USA? Ihr wisst ja alle, wie unfassbar teuer das ist. Und wenn man nicht gerade Top Noten hat, kann man ein Stipendium sowieso vergessen. 

Würde es nicht funktionieren beide Staatsexamen abzulegen und dann einfach das NYC Bar zu schreiben? 

Hinzukommt: Ich möchte dieses Jahr damit anfangen mich jährlich für die Greencard Lottery zu bewerben. Falls das nicht klappt, gibt es ja noch die Möglichkeit über ein Arbeitsvisum, sobald man das Bar Examen hat. 

Habt Ihr vielleicht Tipps oder wisst ihr mehr? Das ist mein absoluter Traum und wenn ich andere deutsche Juristen in den USA sehe, die erfolgreich ausgewandert sind, dann weiß ich, dass es funktioniert. Und ich möchte es auch schaffen. Wie muss ich vorgehen? 

P.S: Mir ist klar, dass ich erstmal beide Examen bestehen muss, bevor ich rumträume, aber nein. Es wäre dumm sich erst auf den letzten Drücker damit zu beschäftigen. Immerhin ist es mein Traum, und ich möchte mich so gut wie es geht, auf diesen Weg vorbereiten.

ich bin sogar vielleicht bereit dazu sämtliche Urlaubsplanungen in meinen 20er abzusagen, und nur für ein Kredit zu sparen, damit man irgendwie an 80k rankommt, um das LLM an einer US Uni z.B Fordham Uni abzulegen.

Das günstigste LL.M Programm, wodurch man für das NY Bar Examen zugelassen wird, ist an der University at Buffalo – School of Law. 57k inkl. Lebenshaltungskosten. Einfach unfassbar teuer. Wie kann man sich das ohne Stipendien leisten? Und da bekommt man ja nicht mal die Garantie, dass man später einen Job in NYC bekommt oder?

Visionen und Wille sind bewundernswert, und wenn du es wirklich willst, wirst du es schaffen. 
Ich würde aber erstmal hinterfragen, ob du da nicht eher einer Idee, die sich lediglich in deinem Kopf glänzend anhört, hinterherjagst.

Punkt 1: Woher weißt du überhaupt, dass du Anwalt werden möchtest? Du wirst spätestens im Referendariat bemerken, dass sich die praktische Tätigkeit als Anwalt vom universitären Jura erheblich unterscheiden kann. Zum Berufsbild gehören so viele Aspekte, die im Rahmen der universitären Ausbildung zu keiner Minute thematisiert werden. Man kann einen Beruf in der Theorie noch so spannend finden. Das Ausprobieren im Referendariat kann auch den Traumjob schnell entzaubern. 

Punkt 2: Man sollte sich als RA im Ausland immer des Umstandes bewusst sein, dass man ggü. den national qualifizierten RA wirklich kaum Wettbewerbsvorteile hat. Selbst wenn du als RA in Österreich arbeiten wollen würdest (was sicherlich aus vielen Gründen leichter realisierbar wäre), müsstest du ja immer erstmal einen Arbeitgeber davon überzeugen, DICH und nicht einen mit dem Landesrecht vertrauten RA einzustellen. 
Ein LLM macht dich auch nicht zum guten US-Anwalt. Das weiß man auch in den USA. Der Grund, warum einigermaßen viele Deutsche in NY als RA arbeiten, liegt darin, dass sie im Corporate/M&A unterwegs sind. Diese Tätigkeit ist von Natur aus nicht besonders juristisch im klassischen Sinne, sodass sie gut transportierbar ist. 

Punkt 3: Zum Leben im Ausland gehört mehr als nur ein Job. Das Gesamtpaket muss stimmen. Big Law ist nicht immer mit einem glamurösen Suits-Lifestyle gleichzusetzen. Ich empfehle dazu den reddit-channel "biglaw". Außerdem ist auch politisch völlig offen, ob du in vier-fünf Jahren ohne Weiteres in den USA würdest arbeiten können. 

Ich kann daher wirklich nur empfehlen, die Dinge Schritt für Schritt anzugehen. Eine Motivation ist wichtig, aber sie darf einen auch nicht blenden. 
Wenn du nach dem ersten Staatsexamen immer noch in die USa möchtest, gibt es über Finanzierungsfonds genügend Möglichkeiten, auch ohne Eigenkapital einen LLM zu realisieren. Spätestens wenn du deren AGB vor dir liegen hast wirst du wissen, ob du es immer noch möchtest. 

Ich wünsche dir viel Erfolg!
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SOHOlover
Junior Member
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Beiträge: 3
Themen: 1
Registriert seit: Aug 2025
#3
06.08.2025, 17:33
(06.08.2025, 17:19)ranger schrieb:  
(06.08.2025, 16:03)SOHOlover schrieb:  Ich studiere derzeit Jura und befinde mich im fortgeschrittenen Semester, aber habe das Examen noch nicht abgelegt. Jedenfalls ist ein großer Traum von mir, eines Tages in die USA auszuwandern, nach New York City, um genauer zu sein. Unglücklicherweise begegnet man oft ein Klischee: Mit Jura wird man niemals im Ausland langfristig arbeiten können. Dabei ist das natürlich völliger Schwachsinn, es gibt unzählige deutsche Juristen, die in die USA ausgewandert sind. Hier eine Kanzlei in New York City Manhattan, wo mehrere deutsche Juristen angestellt sind - Schumann Burghart LLP https://sbuslaw.com/en/our-team/christian-burghart-en/.

Das ist mir also klar - es ist möglich.

Nur frage ich mich, wie???

Wenn man beide Staatsexamina bestanden hat, wäre der nächste Schritt das New York Bar Examen abzulegen. Dafür braucht man aber, sowie ich das verstanden habe, eine vom ABA akkreditierten LL.M Abschluss. Ist das wirklich zwingend notwendig, also ein LL.M in den USA? Ihr wisst ja alle, wie unfassbar teuer das ist. Und wenn man nicht gerade Top Noten hat, kann man ein Stipendium sowieso vergessen. 

Würde es nicht funktionieren beide Staatsexamen abzulegen und dann einfach das NYC Bar zu schreiben? 

Hinzukommt: Ich möchte dieses Jahr damit anfangen mich jährlich für die Greencard Lottery zu bewerben. Falls das nicht klappt, gibt es ja noch die Möglichkeit über ein Arbeitsvisum, sobald man das Bar Examen hat. 

Habt Ihr vielleicht Tipps oder wisst ihr mehr? Das ist mein absoluter Traum und wenn ich andere deutsche Juristen in den USA sehe, die erfolgreich ausgewandert sind, dann weiß ich, dass es funktioniert. Und ich möchte es auch schaffen. Wie muss ich vorgehen? 

P.S: Mir ist klar, dass ich erstmal beide Examen bestehen muss, bevor ich rumträume, aber nein. Es wäre dumm sich erst auf den letzten Drücker damit zu beschäftigen. Immerhin ist es mein Traum, und ich möchte mich so gut wie es geht, auf diesen Weg vorbereiten.

ich bin sogar vielleicht bereit dazu sämtliche Urlaubsplanungen in meinen 20er abzusagen, und nur für ein Kredit zu sparen, damit man irgendwie an 80k rankommt, um das LLM an einer US Uni z.B Fordham Uni abzulegen.

Das günstigste LL.M Programm, wodurch man für das NY Bar Examen zugelassen wird, ist an der University at Buffalo – School of Law. 57k inkl. Lebenshaltungskosten. Einfach unfassbar teuer. Wie kann man sich das ohne Stipendien leisten? Und da bekommt man ja nicht mal die Garantie, dass man später einen Job in NYC bekommt oder?

Visionen und Wille sind bewundernswert, und wenn du es wirklich willst, wirst du es schaffen. 
Ich würde aber erstmal hinterfragen, ob du da nicht eher einer Idee, die sich lediglich in deinem Kopf glänzend anhört, hinterherjagst.

Punkt 1: Woher weißt du überhaupt, dass du Anwalt werden möchtest? Du wirst spätestens im Referendariat bemerken, dass sich die praktische Tätigkeit als Anwalt vom universitären Jura erheblich unterscheiden kann. Zum Berufsbild gehören so viele Aspekte, die im Rahmen der universitären Ausbildung zu keiner Minute thematisiert werden. Man kann einen Beruf in der Theorie noch so spannend finden. Das Ausprobieren im Referendariat kann auch den Traumjob schnell entzaubern. 

Punkt 2: Man sollte sich als RA im Ausland immer des Umstandes bewusst sein, dass man ggü. den national qualifizierten RA wirklich kaum Wettbewerbsvorteile hat. Selbst wenn du als RA in Österreich arbeiten wollen würdest (was sicherlich aus vielen Gründen leichter realisierbar wäre), müsstest du ja immer erstmal einen Arbeitgeber davon überzeugen, DICH und nicht einen mit dem Landesrecht vertrauten RA einzustellen. 
Ein LLM macht dich auch nicht zum guten US-Anwalt. Das weiß man auch in den USA. Der Grund, warum einigermaßen viele Deutsche in NY als RA arbeiten, liegt darin, dass sie im Corporate/M&A unterwegs sind. Diese Tätigkeit ist von Natur aus nicht besonders juristisch im klassischen Sinne, sodass sie gut transportierbar ist. 

Punkt 3: Zum Leben im Ausland gehört mehr als nur ein Job. Das Gesamtpaket muss stimmen. Big Law ist nicht immer mit einem glamurösen Suits-Lifestyle gleichzusetzen. Ich empfehle dazu den reddit-channel "biglaw". Außerdem ist auch politisch völlig offen, ob du in vier-fünf Jahren ohne Weiteres in den USA würdest arbeiten können. 

Ich kann daher wirklich nur empfehlen, die Dinge Schritt für Schritt anzugehen. Eine Motivation ist wichtig, aber sie darf einen auch nicht blenden. 
Wenn du nach dem ersten Staatsexamen immer noch in die USa möchtest, gibt es über Finanzierungsfonds genügend Möglichkeiten, auch ohne Eigenkapital einen LLM zu realisieren. Spätestens wenn du deren AGB vor dir liegen hast wirst du wissen, ob du es immer noch möchtest. 

Ich wünsche dir viel Erfolg!
Danke dir für diese schöne und realistische Antwort. BigLaw, also Großkanzlei und Glamour New York Lifestyle möchte ich tatsächlich gar nicht. Mir würde es völlig reichen, ein durchschnittliches Leben zu führen. Ich habe paar Familienangehörige, die in NYC leben und ich war schon paar mal in NY zum Urlaub. Diese Stadt hat mich seit meinem ersten Besuch in den Bann gezogen. Ich sehe es schon vor mir, dass wenn ich nicht nach NY auswandern werde, mir niemals verzeihen kann. Ich würde es bereuen bis zu meinem Lebensende. Ich mache meinen Schwerpunkt in Steuer- und Gesellschaftsrecht. Du hast recht, man soll alles Schritt für Schritt angehen. Falls ich aber nach meinem Examen immer noch so gern möchte, wo von ich zu 100% überzeugt bin, wäre es schlauer gewesen, etwas Eigenkapital schon mal anzusparen. Ich arbeite nebenbei als Werkstudent und bin nun hin- und hergerissen. Soll ich meine Urlaubsplanungen gedanklich absagen, und einfach nur sparen, sparen? Vielleicht würde ich es nämlich bereuen, wenn ein Stipendium aufgrund der Noten nicht passt oder ein Kredit, viel Eigenkapital erfordert. Ich bin an einen Punkt angekommen, wo ich jetzt schon anpacken möchte. Ich bin 22 Jahre alt, und würde gerne jetzt schon etwas für meinen Weg bewirken. Bloß würde ich durch das 100% Sparen, extrem an Lebensqualität verlieren. Bin da echt verzweifelt. Ich komme aus keiner wohlhabenden Familie, meine Eltern kommen nicht aus Deutschland und haben auch keinen akademischen Abschluss.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.08.2025, 17:35 von SOHOlover.)
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Homer S.
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#4
06.08.2025, 17:46
(06.08.2025, 17:33)SOHOlover schrieb:  
(06.08.2025, 17:19)ranger schrieb:  
(06.08.2025, 16:03)SOHOlover schrieb:  Ich studiere derzeit Jura und befinde mich im fortgeschrittenen Semester, aber habe das Examen noch nicht abgelegt. Jedenfalls ist ein großer Traum von mir, eines Tages in die USA auszuwandern, nach New York City, um genauer zu sein. Unglücklicherweise begegnet man oft ein Klischee: Mit Jura wird man niemals im Ausland langfristig arbeiten können. Dabei ist das natürlich völliger Schwachsinn, es gibt unzählige deutsche Juristen, die in die USA ausgewandert sind. Hier eine Kanzlei in New York City Manhattan, wo mehrere deutsche Juristen angestellt sind - Schumann Burghart LLP https://sbuslaw.com/en/our-team/christian-burghart-en/.

Das ist mir also klar - es ist möglich.

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Wenn man beide Staatsexamina bestanden hat, wäre der nächste Schritt das New York Bar Examen abzulegen. Dafür braucht man aber, sowie ich das verstanden habe, eine vom ABA akkreditierten LL.M Abschluss. Ist das wirklich zwingend notwendig, also ein LL.M in den USA? Ihr wisst ja alle, wie unfassbar teuer das ist. Und wenn man nicht gerade Top Noten hat, kann man ein Stipendium sowieso vergessen. 

Würde es nicht funktionieren beide Staatsexamen abzulegen und dann einfach das NYC Bar zu schreiben? 

Hinzukommt: Ich möchte dieses Jahr damit anfangen mich jährlich für die Greencard Lottery zu bewerben. Falls das nicht klappt, gibt es ja noch die Möglichkeit über ein Arbeitsvisum, sobald man das Bar Examen hat. 

Habt Ihr vielleicht Tipps oder wisst ihr mehr? Das ist mein absoluter Traum und wenn ich andere deutsche Juristen in den USA sehe, die erfolgreich ausgewandert sind, dann weiß ich, dass es funktioniert. Und ich möchte es auch schaffen. Wie muss ich vorgehen? 

P.S: Mir ist klar, dass ich erstmal beide Examen bestehen muss, bevor ich rumträume, aber nein. Es wäre dumm sich erst auf den letzten Drücker damit zu beschäftigen. Immerhin ist es mein Traum, und ich möchte mich so gut wie es geht, auf diesen Weg vorbereiten.

ich bin sogar vielleicht bereit dazu sämtliche Urlaubsplanungen in meinen 20er abzusagen, und nur für ein Kredit zu sparen, damit man irgendwie an 80k rankommt, um das LLM an einer US Uni z.B Fordham Uni abzulegen.

Das günstigste LL.M Programm, wodurch man für das NY Bar Examen zugelassen wird, ist an der University at Buffalo – School of Law. 57k inkl. Lebenshaltungskosten. Einfach unfassbar teuer. Wie kann man sich das ohne Stipendien leisten? Und da bekommt man ja nicht mal die Garantie, dass man später einen Job in NYC bekommt oder?

Visionen und Wille sind bewundernswert, und wenn du es wirklich willst, wirst du es schaffen. 
Ich würde aber erstmal hinterfragen, ob du da nicht eher einer Idee, die sich lediglich in deinem Kopf glänzend anhört, hinterherjagst.

Punkt 1: Woher weißt du überhaupt, dass du Anwalt werden möchtest? Du wirst spätestens im Referendariat bemerken, dass sich die praktische Tätigkeit als Anwalt vom universitären Jura erheblich unterscheiden kann. Zum Berufsbild gehören so viele Aspekte, die im Rahmen der universitären Ausbildung zu keiner Minute thematisiert werden. Man kann einen Beruf in der Theorie noch so spannend finden. Das Ausprobieren im Referendariat kann auch den Traumjob schnell entzaubern. 

Punkt 2: Man sollte sich als RA im Ausland immer des Umstandes bewusst sein, dass man ggü. den national qualifizierten RA wirklich kaum Wettbewerbsvorteile hat. Selbst wenn du als RA in Österreich arbeiten wollen würdest (was sicherlich aus vielen Gründen leichter realisierbar wäre), müsstest du ja immer erstmal einen Arbeitgeber davon überzeugen, DICH und nicht einen mit dem Landesrecht vertrauten RA einzustellen. 
Ein LLM macht dich auch nicht zum guten US-Anwalt. Das weiß man auch in den USA. Der Grund, warum einigermaßen viele Deutsche in NY als RA arbeiten, liegt darin, dass sie im Corporate/M&A unterwegs sind. Diese Tätigkeit ist von Natur aus nicht besonders juristisch im klassischen Sinne, sodass sie gut transportierbar ist. 

Punkt 3: Zum Leben im Ausland gehört mehr als nur ein Job. Das Gesamtpaket muss stimmen. Big Law ist nicht immer mit einem glamurösen Suits-Lifestyle gleichzusetzen. Ich empfehle dazu den reddit-channel "biglaw". Außerdem ist auch politisch völlig offen, ob du in vier-fünf Jahren ohne Weiteres in den USA würdest arbeiten können. 

Ich kann daher wirklich nur empfehlen, die Dinge Schritt für Schritt anzugehen. Eine Motivation ist wichtig, aber sie darf einen auch nicht blenden. 
Wenn du nach dem ersten Staatsexamen immer noch in die USa möchtest, gibt es über Finanzierungsfonds genügend Möglichkeiten, auch ohne Eigenkapital einen LLM zu realisieren. Spätestens wenn du deren AGB vor dir liegen hast wirst du wissen, ob du es immer noch möchtest. 

Ich wünsche dir viel Erfolg!
Danke dir für diese schöne und realistische Antwort. BigLaw, also Großkanzlei und Glamour New York Lifestyle möchte ich tatsächlich gar nicht. Mir würde es völlig reichen, ein durchschnittliches Leben zu führen. Ich habe paar Familienangehörige, die in NYC leben und ich war schon paar mal in NY zum Urlaub. Diese Stadt hat mich seit meinem ersten Besuch in den Bann gezogen. Ich sehe es schon vor mir, dass wenn ich nicht nach NY auswandern werde, mir niemals verzeihen kann. Ich würde es bereuen bis zu meinem Lebensende. Ich mache meinen Schwerpunkt in Steuer- und Gesellschaftsrecht. Du hast recht, man soll alles Schritt für Schritt angehen. Falls ich aber nach meinem Examen immer noch so gern möchte, wo von ich zu 100% überzeugt bin, wäre es schlauer gewesen, etwas Eigenkapital schon mal anzusparen. Ich arbeite nebenbei als Werkstudent und bin nun hin- und hergerissen. Soll ich meine Urlaubsplanungen gedanklich absagen, und einfach nur sparen, sparen? Vielleicht würde ich es nämlich bereuen, wenn ein Stipendium aufgrund der Noten nicht passt oder ein Kredit, viel Eigenkapital erfordert. Ich bin an einen Punkt angekommen, wo ich jetzt schon anpacken möchte. Ich bin 22 Jahre alt, und würde gerne jetzt schon etwas für meinen Weg bewirken. Bloß würde ich durch das 100% Sparen, extrem an Lebensqualität verlieren. Bin da echt verzweifelt. Ich komme aus keiner wohlhabenden Familie, meine Eltern kommen nicht aus Deutschland und haben auch keinen akademischen Abschluss.

Frag doch mal deine dortige Familie ob die jemanden kennen der einen kennt... ansonsten ist Steuerrecht eine gute Option, drei meiner Arbeitskollegen haben als deutsche Juristen min jeweils ein Jahr als Anwälte im Steuerrecht in NYC gearbeitet (sind aber alle freiwillig wieder zurück 😅). ME würden da eine Spezialisierung und entsprechend gute Noten mehr bringen, als jetzt alles krampfhaft zu sparen. Viele GKen ermöglichen ein Jahr im Ausland, wenn man sich in D seine Sporen verdient hat.

Bin persönlich auch großer NYC Fan, aber für das Leben, was ich da vor meinem inneren Auge sehe, müsste ich ein x-faches von meinem aktuellen Gehalt verdienen. Auch wären die 10-13 Urlaubstage zu wenig für mich...

Kontakte könntest du auch im Ref über eine entsprechende Wahlstation knüpfen, da würde sich n bisschen sparen ggf schon lohnen. Aber wenn du Familie dort hast und dann ggf. gratis dort wohnen kannst, wäre das wahrscheinlich ein guter Ausgangspunkt.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.08.2025, 05:45 von Homer S..)
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ranger
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#5
07.08.2025, 09:46
(06.08.2025, 17:33)SOHOlover schrieb:  
(06.08.2025, 17:19)ranger schrieb:  
(06.08.2025, 16:03)SOHOlover schrieb:  Ich studiere derzeit Jura und befinde mich im fortgeschrittenen Semester, aber habe das Examen noch nicht abgelegt. Jedenfalls ist ein großer Traum von mir, eines Tages in die USA auszuwandern, nach New York City, um genauer zu sein. Unglücklicherweise begegnet man oft ein Klischee: Mit Jura wird man niemals im Ausland langfristig arbeiten können. Dabei ist das natürlich völliger Schwachsinn, es gibt unzählige deutsche Juristen, die in die USA ausgewandert sind. Hier eine Kanzlei in New York City Manhattan, wo mehrere deutsche Juristen angestellt sind - Schumann Burghart LLP https://sbuslaw.com/en/our-team/christian-burghart-en/.

Das ist mir also klar - es ist möglich.

Nur frage ich mich, wie???

Wenn man beide Staatsexamina bestanden hat, wäre der nächste Schritt das New York Bar Examen abzulegen. Dafür braucht man aber, sowie ich das verstanden habe, eine vom ABA akkreditierten LL.M Abschluss. Ist das wirklich zwingend notwendig, also ein LL.M in den USA? Ihr wisst ja alle, wie unfassbar teuer das ist. Und wenn man nicht gerade Top Noten hat, kann man ein Stipendium sowieso vergessen. 

Würde es nicht funktionieren beide Staatsexamen abzulegen und dann einfach das NYC Bar zu schreiben? 

Hinzukommt: Ich möchte dieses Jahr damit anfangen mich jährlich für die Greencard Lottery zu bewerben. Falls das nicht klappt, gibt es ja noch die Möglichkeit über ein Arbeitsvisum, sobald man das Bar Examen hat. 

Habt Ihr vielleicht Tipps oder wisst ihr mehr? Das ist mein absoluter Traum und wenn ich andere deutsche Juristen in den USA sehe, die erfolgreich ausgewandert sind, dann weiß ich, dass es funktioniert. Und ich möchte es auch schaffen. Wie muss ich vorgehen? 

P.S: Mir ist klar, dass ich erstmal beide Examen bestehen muss, bevor ich rumträume, aber nein. Es wäre dumm sich erst auf den letzten Drücker damit zu beschäftigen. Immerhin ist es mein Traum, und ich möchte mich so gut wie es geht, auf diesen Weg vorbereiten.

ich bin sogar vielleicht bereit dazu sämtliche Urlaubsplanungen in meinen 20er abzusagen, und nur für ein Kredit zu sparen, damit man irgendwie an 80k rankommt, um das LLM an einer US Uni z.B Fordham Uni abzulegen.

Das günstigste LL.M Programm, wodurch man für das NY Bar Examen zugelassen wird, ist an der University at Buffalo – School of Law. 57k inkl. Lebenshaltungskosten. Einfach unfassbar teuer. Wie kann man sich das ohne Stipendien leisten? Und da bekommt man ja nicht mal die Garantie, dass man später einen Job in NYC bekommt oder?

Visionen und Wille sind bewundernswert, und wenn du es wirklich willst, wirst du es schaffen. 
Ich würde aber erstmal hinterfragen, ob du da nicht eher einer Idee, die sich lediglich in deinem Kopf glänzend anhört, hinterherjagst.

Punkt 1: Woher weißt du überhaupt, dass du Anwalt werden möchtest? Du wirst spätestens im Referendariat bemerken, dass sich die praktische Tätigkeit als Anwalt vom universitären Jura erheblich unterscheiden kann. Zum Berufsbild gehören so viele Aspekte, die im Rahmen der universitären Ausbildung zu keiner Minute thematisiert werden. Man kann einen Beruf in der Theorie noch so spannend finden. Das Ausprobieren im Referendariat kann auch den Traumjob schnell entzaubern. 

Punkt 2: Man sollte sich als RA im Ausland immer des Umstandes bewusst sein, dass man ggü. den national qualifizierten RA wirklich kaum Wettbewerbsvorteile hat. Selbst wenn du als RA in Österreich arbeiten wollen würdest (was sicherlich aus vielen Gründen leichter realisierbar wäre), müsstest du ja immer erstmal einen Arbeitgeber davon überzeugen, DICH und nicht einen mit dem Landesrecht vertrauten RA einzustellen. 
Ein LLM macht dich auch nicht zum guten US-Anwalt. Das weiß man auch in den USA. Der Grund, warum einigermaßen viele Deutsche in NY als RA arbeiten, liegt darin, dass sie im Corporate/M&A unterwegs sind. Diese Tätigkeit ist von Natur aus nicht besonders juristisch im klassischen Sinne, sodass sie gut transportierbar ist. 

Punkt 3: Zum Leben im Ausland gehört mehr als nur ein Job. Das Gesamtpaket muss stimmen. Big Law ist nicht immer mit einem glamurösen Suits-Lifestyle gleichzusetzen. Ich empfehle dazu den reddit-channel "biglaw". Außerdem ist auch politisch völlig offen, ob du in vier-fünf Jahren ohne Weiteres in den USA würdest arbeiten können. 

Ich kann daher wirklich nur empfehlen, die Dinge Schritt für Schritt anzugehen. Eine Motivation ist wichtig, aber sie darf einen auch nicht blenden. 
Wenn du nach dem ersten Staatsexamen immer noch in die USa möchtest, gibt es über Finanzierungsfonds genügend Möglichkeiten, auch ohne Eigenkapital einen LLM zu realisieren. Spätestens wenn du deren AGB vor dir liegen hast wirst du wissen, ob du es immer noch möchtest. 

Ich wünsche dir viel Erfolg!
Danke dir für diese schöne und realistische Antwort. BigLaw, also Großkanzlei und Glamour New York Lifestyle möchte ich tatsächlich gar nicht. Mir würde es völlig reichen, ein durchschnittliches Leben zu führen. Ich habe paar Familienangehörige, die in NYC leben und ich war schon paar mal in NY zum Urlaub. Diese Stadt hat mich seit meinem ersten Besuch in den Bann gezogen. Ich sehe es schon vor mir, dass wenn ich nicht nach NY auswandern werde, mir niemals verzeihen kann. Ich würde es bereuen bis zu meinem Lebensende. Ich mache meinen Schwerpunkt in Steuer- und Gesellschaftsrecht. Du hast recht, man soll alles Schritt für Schritt angehen. Falls ich aber nach meinem Examen immer noch so gern möchte, wo von ich zu 100% überzeugt bin, wäre es schlauer gewesen, etwas Eigenkapital schon mal anzusparen. Ich arbeite nebenbei als Werkstudent und bin nun hin- und hergerissen. Soll ich meine Urlaubsplanungen gedanklich absagen, und einfach nur sparen, sparen? Vielleicht würde ich es nämlich bereuen, wenn ein Stipendium aufgrund der Noten nicht passt oder ein Kredit, viel Eigenkapital erfordert. Ich bin an einen Punkt angekommen, wo ich jetzt schon anpacken möchte. Ich bin 22 Jahre alt, und würde gerne jetzt schon etwas für meinen Weg bewirken. Bloß würde ich durch das 100% Sparen, extrem an Lebensqualität verlieren. Bin da echt verzweifelt. Ich komme aus keiner wohlhabenden Familie, meine Eltern kommen nicht aus Deutschland und haben auch keinen akademischen Abschluss.
Meistens ist der Mittelweg vernünftig und nachhaltig. Schau doch, dass du 50% deiner verfügbaren Einkünfte sinnvoll anlegst. So musst du nicht zu sehr zurückstecken, und kannst später schon etwas Startkapital vorweisen. 

Mit deinem Schwerpunkt bist du auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Ich würde schauen, vielleicht mal bei einer US-GK unterzukommen, egal ob Praktikum oder WiMi-Job nach dem ersten Examen. Das hilft deinem CV und deinem Verständnis von deren Arbeit. 

Vielleicht könnte es sich auch lohnen, an eine Uni zu wechseln, die eine Kooperation mit US-Unis für LLM-Programme anbietet. So spart man sich zumindest die horrenden Studiengebühren für den LLM. Wenn du noch am Anfang des Studiums bist, könnte sich das definitiv lohnen. Die HU Berlin hat zB jedes Jahr mehrere Plätze an US-Unis verfügbar. Du konkurrierst halt mit sehr guten anderen Absolvent:innen, das müsstest du aber auch bei jedem Stipendium tun.
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Ex-GK
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#6
07.08.2025, 10:30
Ich kann eine Mitgliedschaft im DAJV empfehlen, für Studenten und Referendare gibt es vergünstigte Mitgliedschaften. Die haben verschiedene Programme und Partnerschaften, die echt hilfreich sein können. Ansonsten würde ich auch sehr empfehlen, sich bei US-Kanzleien um Praktika/WiMi-Tätigkeiten zu bewerben. Wenn Du bekannt bist (nicht nur dann, aber das steigert die Chancen erheblich), kannst Du ggf. über eine dieser Kanzleien die Wahlstation in den USA machen; manche bieten auch Unterstützung an im Zusammenhang mit LLM oder US-Zulassung. Als Jurist in einem Unternehmen kann man aber unter Umständen auch in die USA abwandern, muss also nicht immer der Weg über Kanzleien sein.  Grundsätzlich sehe ich das wie die Vorposter: lerne die praktische Arbeit kennen, bevor Du Dein Leben jetzt schon (sparen ist aber nie verkehrt) auf eine Tätigkeit als deutscher Anwalt in den USA ausrichtest. Selbst bei den deutschen Ablegern von US-GKen/Sweatshops läuft es teilweise SEHR anders als in den USA, insbesondere NYC. Wie es mit MKen aussieht, kann ich nicht sagen, NYC ist aber generell ein relativ hartes Pflaster.
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RAFFM-GK
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#7
07.08.2025, 13:39
Stimme den Vorpostern zu, mit einer Ergänzung zum Thema Bar Exam:
In den Bundesstaaten Vermont und California kann man zum Bar-Exam auch ohne ABA-accredited Law School Degree.
Praktische Relevanz entfaltet hier wohl nur Cali. Details hierzu liefert die Website der Cali Bar unter dem Reiter Foreign Education, und insbesondere Ziffer 4.30 of the Rules of the State Bar.
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RAFFM-GK
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#8
07.08.2025, 14:00
Außerdem gibt es - wenn Du nach „Law School“ bei den Seiten von diversen Kanzleien filterst - einige ursprünglich deutsche Anwälte in NYC (Bei Cravath und Weil wirst Du fündig werden und bei Wachtell sogar im Steuerrecht 😉).

Darüber hinaus gibt es auch Adressen wie Rödl Langford de Kock (also Rödl USA), die in den USA recht breit aufgestellt sind - auch mit deutschen Anwälten.
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SOHOlover
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#9
07.08.2025, 18:31
(07.08.2025, 14:00)RAFFM-GK schrieb:  Außerdem gibt es - wenn Du nach „Law School“ bei den Seiten von diversen Kanzleien filterst - einige ursprünglich deutsche Anwälte in NYC (Bei Cravath und Weil wirst Du fündig werden und bei Wachtell sogar im Steuerrecht 😉).

Darüber hinaus gibt es auch Adressen wie Rödl Langford de Kock (also Rödl USA), die in den USA recht breit aufgestellt sind - auch mit deutschen Anwälten.
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps, auch an die Vorposter. :)
Ich habe ein Praktikum bei der Kanzlei Dentons in Deutschland absolviert, die aber auch in NYC aufgestellt sind.
Was hältst du von der Idee eines Auslandspraktikums in New York City? Denkst du es lohnt sich vielleicht mal bei der Kanzlei nachzufragen, ob Sie sowas anbieten? Nicht bei Dentons, sondern bei einer kleineren deutsch-us-kanzlei. Ich würde es auch unbezahlt machen. Möchte bloß die Erfahrung sammeln. Denkst du ich soll direkt eine Initiativbewerbung an die HR-Abteilung rausschicken oder zunächst den Managing Partner fragen? Die Anwälte der Kanzlei haben alle eine Zulassung in DE, wodurch das Praktikum automatisch von meiner Uni als legitimes Pflichtpraktikum anerkannt wird.
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ranger
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#10
12.08.2025, 08:52
(07.08.2025, 18:31)SOHOlover schrieb:  
(07.08.2025, 14:00)RAFFM-GK schrieb:  Außerdem gibt es - wenn Du nach „Law School“ bei den Seiten von diversen Kanzleien filterst - einige ursprünglich deutsche Anwälte in NYC (Bei Cravath und Weil wirst Du fündig werden und bei Wachtell sogar im Steuerrecht 😉).

Darüber hinaus gibt es auch Adressen wie Rödl Langford de Kock (also Rödl USA), die in den USA recht breit aufgestellt sind - auch mit deutschen Anwälten.
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps, auch an die Vorposter. :)
Ich habe ein Praktikum bei der Kanzlei Dentons in Deutschland absolviert, die aber auch in NYC aufgestellt sind.
Was hältst du von der Idee eines Auslandspraktikums in New York City? Denkst du es lohnt sich vielleicht mal bei der Kanzlei nachzufragen, ob Sie sowas anbieten? Nicht bei Dentons, sondern bei einer kleineren deutsch-us-kanzlei. Ich würde es auch unbezahlt machen. Möchte bloß die Erfahrung sammeln. Denkst du ich soll direkt eine Initiativbewerbung an die HR-Abteilung rausschicken oder zunächst den Managing Partner fragen? Die Anwälte der Kanzlei haben alle eine Zulassung in DE, wodurch das Praktikum automatisch von meiner Uni als legitimes Pflichtpraktikum anerkannt wird.
Na klar, fragen kostet nichts. In deinem Fall ist eine Motivation klar erkennbar, was für ein Praktikum der ausschlaggebende Faktor sein dürfte. 
Ob deine Chancen bei Mail an HR oder Partner größer sind, kann man pauschal nicht sagen. Man kann über LinkedIn Kontakt zu einem Partner aufbauen, was erfolgreich sein kann. Man kann sich aber auch direkt an HR wenden, wobei man oft das Risiko hat, dass die dortigen Empfänger mit atypischen Mails nichts anzufangen wissen. Von daher würde ich jeweils beide kontaktieren, der MP kann ja in CC sein. 
BG und viel Erfolg!
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