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Eigentlich sollte ich doch glücklich sein, oder? - Boutique vs. GK
Egal_
Posting Freak
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Beiträge: 1.363
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2022
#41
21.01.2026, 15:00
Das Alleinverdienermodell hat noch nie gereicht. Denn Patenter Gast hat völlig recht, damals hat die Absicherung der Ehefrau keinen interessiert. Es gab sie einfach nicht und die jungen Frauen von damals sind die Armutsrentnerinnen von heute.
Selbst wenn es einen Versorgungsausgleich gibt oder der Ehemann ganz gut verdient hat, eine mittelmäßige bis gute Rente geteilt durch zwei ergibt in der Regel trotzdem nur zwei geringe Renten, die viele von den Frauen von damals mit Grundsicherung aufstocken müssen.

Jeder von uns tut gut daran, nicht dauerhaft auf dieses Modell zu setzen; Frauen noch mehr als Männer, denn die entgangenen Karriereschritte und fehlenden Gehaltssteigerungen holt sie nie wieder auf, wenn sie erstmal viele Jahre draußen war.

6.000 Euro netto als Familie ist mehr als ausreichend. Die meisten Familien haben gar nicht erst so viel. 
Es reicht aber nicht mehr, um ein einmal in Saus und Braus geführtes Leben fortzusetzen. Man muss sich halt entscheiden, was man will. Die Ehefrau von Dagobert ist vermutlich in Elternzeit. Das wird sich ja sicherlich in naher Zukunft wieder ändern und dann sieht auch die finanzielle Situation mit einem hohen Lebensstandard wieder entspannter aus.
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NRW556
Member
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Beiträge: 87
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2024
#42
21.01.2026, 17:47
(13.01.2026, 18:28)Nuwesi schrieb:  Geträumt habe ich immer von einem Berufseinstieg in der GK. Stationen habe ich genutzt, aber die Noten in beiden Examen waren hierfür wohl leider nicht gut genug.
Dennoch habe ich es (wohl) mit meiner Art bei einer nicht so noten-affinen Boutique geschafft, in mein Traum-Rechtsgebiet einzusteigen.
Es ist eine typische Boutique mit unter 15 Berufsträgern, einem kleinen, aber feinen Büro und einem wirklich sehr netten Team, mit dem ich mich super verstehe, sowohl mit den Chefs als auch den Angestellten.
Das Gehalt ist gut, nicht 6-stellig, aber es passt zur geforderten Arbeitszeit.

Nach nunmehr fast 6 Monaten Berufszeit dort denke ich jedoch immer noch daran, wie es wohl wäre, in einer GK zu arbeiten, mehr zu verdienen und mehr von dem Charakter einer so großen Einheit mitzubekommen. In meinen Stationen gefiel es mir schon, Teil von etwas so Großem zu sein. Wie die Anwälte dort arbeiten, das es durchaus deutlich stressiger ist, das weiß ich. Aber mehr verdienen würde ich dort ja auch. Klar, nur mit Arbeitszeiteinbußen, aber das wäre es mir für ein paar Jahre wert.
Alle meine Jura-Freunde sind in namhaften GKs, erzählen davon in großen Tönen und verdienen auch entsprechend super.

Langfristig steht für mich fest, ich will ins Unternehmen als Syndikus. Die 5 Jahre oder mehr, bis es soweit ist, sind jedoch noch offen. 

Das Rechtsgebiet, in dem ich bin, ist super. Klar, dafür muss mich erstmal eine GK einstellen, aber irgendwie packt mich oft eben doch der Zweifel, ob es in der GK in ca. 1nem Jahr mit (noch) mehr BE besser wäre…

Woran liegt das? Am Vergleichen mit anderen?
Ist es ein allgemeines Problem des Berufseinstiegs oder meiner Generation? Bin ich doch mehr einer von denen, über die die alte Generation immer schimpft? 
Sollte ich nicht einfach glücklich sein in dieser Zeit, wo so viele Berufseinsteiger um einen Job kämpfen? 

Ja, es liegt am Vergleich mit anderen. 
Nein, es liegt nicht nur an der Generation. Unser Problem war auch damals schon angelegt.  Und ja, du solltest eigentlich glücklich sein und das, was du beschreibst sind sprichwörtlich Luxusprobleme. 

Ich schlage vor mal einen Kassensturz zu machen und zu fragen, ob ihr wirklich jedes Jahr 4 mal in den Familienurlaub ins 5 Sterne Hotel fahren müsst. Müssen es unbedingt 3 Autos sein ? Wie viele Streaming Dienste? Premium Abo hier, Premium Abo da. Ich würde da ansetzen. Und vielleicht braucht die Frau nicht jeden Herbst einen neuen Wellensteyn Mantel. Oder man kauft den eben zum Winterschlussverkauf. 

So spart man locker mehrere Riesen im Jahr ein.


Lieber das alles als zurück in die GK, wo man die Kohle mit Lebenszeit beszahlt, die besser in die Kinder gesteckt werden kann.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.01.2026, 17:54 von NRW556.)
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