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Kanzlei im Ausland - Katastrophe
Egal_
Posting Freak
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Beiträge: 1.382
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2022
#11
03.04.2026, 20:14
Es ist eine deutsche Anwältin, die nach Irland ausgewandert ist und massiv für ihre Kanzlei auf deutschen Referendarseiten wirbt. Konkreter möchte ich aus Vorsicht nicht werden, aber mit Sicherheit werdet ihr wissen, wen ich meine. Man findet sie aufgrund ihrer Werbeaktionen sofort.
Ich kann jedem nur von ihr abraten. 
Als ich bei ihr anfing, hatte sie sich nach ihrer Zeit in einer GK gerade selbständig gemacht. Ich war hauptsächlich damit beschäftigt, Akten anzulegen, zu beschriften (damals noch Papierakten) und ihre Visitenkarten zu digitalisieren. Papierhafte AGB durfte ich noch abtippen und zig Mal nach Anweisung korrigieren. Das hat damals der bei ihr angestellte ehemalige Kollegen von ihr veranlasst, der im Gegenteil zu ihr, aber wenigstens nett war. Er dürfte aufgrund seines Alters aber nicht mehr da sein. Gehalt gab es nicht und ich musste jeden Tag von morgens bis Abends anwesend sein. Einen Abend sogar länger, weil sie nicht wusste, wie man ein Word Dokument in ein pdf umwandelt, damit ich das übernehme, wenn sie fertig ist.

Die Referendarin, die vor mir da war, sagte mir, die Anwältin habe sich kaum um sie gekümmert. Die anderen Anwälte hätten ihr dann aus Mitleid ein paar Sachen zum Übersetzen gegeben.

Man könnte jetzt sagen, jammern auf hohem Niveau, aber das war es nicht. Ich habe wirklich fast ausschließlich Sekretariatsarbeiten gemacht. Nach einem Monat habe ich hingeschmissen, bin das erste Mal im hellen nach Hause gegangen und habe mich richtig befreit gefühlt (bei mir war es eine freiwillige Station nach dem EVD vor der mündlichen Prüfung).
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Oktoeinsfünf
Junior Member
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Beiträge: 14
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2022
#12
06.04.2026, 10:06
(03.04.2026, 20:14)Egal_ schrieb:  Es ist eine deutsche Anwältin, die nach Irland ausgewandert ist und massiv für ihre Kanzlei auf deutschen Referendarseiten wirbt. Konkreter möchte ich aus Vorsicht nicht werden, aber mit Sicherheit werdet ihr wissen, wen ich meine. Man findet sie aufgrund ihrer Werbeaktionen sofort.
Ich kann jedem nur von ihr abraten. 
Als ich bei ihr anfing, hatte sie sich nach ihrer Zeit in einer GK gerade selbständig gemacht. Ich war hauptsächlich damit beschäftigt, Akten anzulegen, zu beschriften (damals noch Papierakten) und ihre Visitenkarten zu digitalisieren. Papierhafte AGB durfte ich noch abtippen und zig Mal nach Anweisung korrigieren. Das hat damals der bei ihr angestellte ehemalige Kollegen von ihr veranlasst, der im Gegenteil zu ihr, aber wenigstens nett war. Er dürfte aufgrund seines Alters aber nicht mehr da sein. Gehalt gab es nicht und ich musste jeden Tag von morgens bis Abends anwesend sein. Einen Abend sogar länger, weil sie nicht wusste, wie man ein Word Dokument in ein pdf umwandelt, damit ich das übernehme, wenn sie fertig ist.

Die Referendarin, die vor mir da war, sagte mir, die Anwältin habe sich kaum um sie gekümmert. Die anderen Anwälte hätten ihr dann aus Mitleid ein paar Sachen zum Übersetzen gegeben.

Man könnte jetzt sagen, jammern auf hohem Niveau, aber das war es nicht. Ich habe wirklich fast ausschließlich Sekretariatsarbeiten gemacht. Nach einem Monat habe ich hingeschmissen, bin das erste Mal im hellen nach Hause gegangen und habe mich richtig befreit gefühlt (bei mir war es eine freiwillige Station nach dem EVD vor der mündlichen Prüfung).

Hmm danke für den "Tipp" ;)
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Egal_
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.382
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2022
#13
06.04.2026, 12:12
(06.04.2026, 10:06)Oktoeinsfünf schrieb:  
(03.04.2026, 20:14)Egal_ schrieb:  Es ist eine deutsche Anwältin, die nach Irland ausgewandert ist und massiv für ihre Kanzlei auf deutschen Referendarseiten wirbt. Konkreter möchte ich aus Vorsicht nicht werden, aber mit Sicherheit werdet ihr wissen, wen ich meine. Man findet sie aufgrund ihrer Werbeaktionen sofort.
Ich kann jedem nur von ihr abraten. 
Als ich bei ihr anfing, hatte sie sich nach ihrer Zeit in einer GK gerade selbständig gemacht. Ich war hauptsächlich damit beschäftigt, Akten anzulegen, zu beschriften (damals noch Papierakten) und ihre Visitenkarten zu digitalisieren. Papierhafte AGB durfte ich noch abtippen und zig Mal nach Anweisung korrigieren. Das hat damals der bei ihr angestellte ehemalige Kollegen von ihr veranlasst, der im Gegenteil zu ihr, aber wenigstens nett war. Er dürfte aufgrund seines Alters aber nicht mehr da sein. Gehalt gab es nicht und ich musste jeden Tag von morgens bis Abends anwesend sein. Einen Abend sogar länger, weil sie nicht wusste, wie man ein Word Dokument in ein pdf umwandelt, damit ich das übernehme, wenn sie fertig ist.

Die Referendarin, die vor mir da war, sagte mir, die Anwältin habe sich kaum um sie gekümmert. Die anderen Anwälte hätten ihr dann aus Mitleid ein paar Sachen zum Übersetzen gegeben.

Man könnte jetzt sagen, jammern auf hohem Niveau, aber das war es nicht. Ich habe wirklich fast ausschließlich Sekretariatsarbeiten gemacht. Nach einem Monat habe ich hingeschmissen, bin das erste Mal im hellen nach Hause gegangen und habe mich richtig befreit gefühlt (bei mir war es eine freiwillige Station nach dem EVD vor der mündlichen Prüfung).

Hmm danke für den "Tipp" ;)

Gern geschehen ;-)
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.04.2026, 12:14 von Egal_.)
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