07.02.2026, 18:13
(07.02.2026, 16:49)Daggel schrieb:(07.02.2026, 16:41)RRalf schrieb:(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Wobei ich ernsthaft sagen muss, dass 60k mit ~3k Netto echt mit das größte Problem sind. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Komplett delulu, lol.
Dass du beim Abschluss 30 bist, ist in erster Linie dein eigener Lebenslauf. Abitur mit 18, 1. Examen mit 23, 2. mit 25. Geben wir ein Jahr Wartezeiten und/oder Verbesserungsversuch drauf, sind wir bei 26. Meinetwegen 27.
Was denkst du, was andere Absolventen zum Studieneinstieg so verdienen? Hint: es sind im Durchschnitt deutlich unter 60k, auch im Bereich MINT.
Realistisch sind 60k direkt nach dem Master am ehesten noch als Ingenieur oder Informatiker, beides Berufsgruppen, die in der Regel nebenher Berufserfahrung als Werkstudent gesammelt haben. Um drüber zu sein, musst du trotzdem etwas Glück haben, die Mehrheit der Betriebe gibt das nicht her.
Ich bin in einer oberen Bundesbehörde an der Schnittstelle zur IT. Die Lebensläufe, die sich aktuell auf E13 (zufällig genau deine 60k Einstieg) bewerben, sind zum Teil sehr stark und nicht nur Berufseinsteiger. Selbst auf E10/E11 bewerben sich noch (meist frische) Masterabsolventen ohne größere Red Flags. Normale Studienzeit, gute Noten, bisschen Praxiserfahrung nebenher gesammelt usw.
Gefühlt verdient halt jeder 100k+
Schaut bitte nicht nur hier ins Forum, sondern offline rechts und links. Außerhalb der GK, teilweise noch MK oder manche Boutique, steigt fast nirgendwo jemand mit 100k zum Berufseinstieg ein. Das ist nicht die Realität und deswegen geht es euch auch nicht so schlecht, wie ihr jetzt denkt. Arbeitslos sein ist doof, verstehe ich. Ebenso verstehe ich, dass alle diejenigen, die im "goldenen Zeitalter" der letzten 10 Jahre angefangen haben, Jura zu studieren, jetzt frustriert sind, dass die goldenen Zeiten vorbei sind. Seit euch aber bitte bewusst, das dies Ausnahmejahre waren. Die Berufseinsteiger davor haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen gehabt, wie ihr. Vielleicht nicht ganz so extrem, aber fast. Genau genommen sind wir also wieder im Normalzustand angekommen.
Aus meinen Referendarkollegen und Kommilitonen von damals ist aus jedem etwas geworden, soweit ich den Überblick habe. Nur weil der Einstieg schlecht läuft, läuft nicht der Rest der Berufslebens ebenfalls schlecht.
Gestern, 11:38
(07.02.2026, 18:13)Egal_ schrieb:(07.02.2026, 16:49)Daggel schrieb:(07.02.2026, 16:41)RRalf schrieb:(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Wobei ich ernsthaft sagen muss, dass 60k mit ~3k Netto echt mit das größte Problem sind. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Komplett delulu, lol.
Dass du beim Abschluss 30 bist, ist in erster Linie dein eigener Lebenslauf. Abitur mit 18, 1. Examen mit 23, 2. mit 25. Geben wir ein Jahr Wartezeiten und/oder Verbesserungsversuch drauf, sind wir bei 26. Meinetwegen 27.
Was denkst du, was andere Absolventen zum Studieneinstieg so verdienen? Hint: es sind im Durchschnitt deutlich unter 60k, auch im Bereich MINT.
Realistisch sind 60k direkt nach dem Master am ehesten noch als Ingenieur oder Informatiker, beides Berufsgruppen, die in der Regel nebenher Berufserfahrung als Werkstudent gesammelt haben. Um drüber zu sein, musst du trotzdem etwas Glück haben, die Mehrheit der Betriebe gibt das nicht her.
Ich bin in einer oberen Bundesbehörde an der Schnittstelle zur IT. Die Lebensläufe, die sich aktuell auf E13 (zufällig genau deine 60k Einstieg) bewerben, sind zum Teil sehr stark und nicht nur Berufseinsteiger. Selbst auf E10/E11 bewerben sich noch (meist frische) Masterabsolventen ohne größere Red Flags. Normale Studienzeit, gute Noten, bisschen Praxiserfahrung nebenher gesammelt usw.
Gefühlt verdient halt jeder 100k+
Schaut bitte nicht nur hier ins Forum, sondern offline rechts und links. Außerhalb der GK, teilweise noch MK oder manche Boutique, steigt fast nirgendwo jemand mit 100k zum Berufseinstieg ein. Das ist nicht die Realität und deswegen geht es euch auch nicht so schlecht, wie ihr jetzt denkt. Arbeitslos sein ist doof, verstehe ich. Ebenso verstehe ich, dass alle diejenigen, die im "goldenen Zeitalter" der letzten 10 Jahre angefangen haben, Jura zu studieren, jetzt frustriert sind, dass die goldenen Zeiten vorbei sind. Seit euch aber bitte bewusst, das dies Ausnahmejahre waren. Die Berufseinsteiger davor haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen gehabt, wie ihr. Vielleicht nicht ganz so extrem, aber fast. Genau genommen sind wir also wieder im Normalzustand angekommen.
Aus meinen Referendarkollegen und Kommilitonen von damals ist aus jedem etwas geworden, soweit ich den Überblick habe. Nur weil der Einstieg schlecht läuft, läuft nicht der Rest der Berufslebens ebenfalls schlecht.
Auf Instagram fährt auch gefühlt jeder einen Lamborghini und macht Urlaub auf den Malediven.
Viele realisieren gar nicht, wie sehr die GK-Gehälter abgekoppelt sind von normalen Gehältern. Da herrscht der Glaube vor, dass bei einem GK-Gehalt von 150k doch ein normales Einstiegsgehalt 90-100k sein müsste.
Das Gute ist aber, Einstiegsgehälter sind eben Einstiegsgehälter. Mit den Berufsjahren kommt eine deutliche Steigerung vor und gerade als Anwalt hängt das Gehalt stark vom Business Case ab. Wer zu 60k einsteigt aber in seiner Kanzlei nach ein paar Jahren 300k Umsatz hinlegt, hat ein super Argument für ein sechsstelliges Gehalt.
Vor 3 Stunden
(07.02.2026, 16:41)RRalf schrieb:(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Habe im zweiten aus diversen Gründen ein ausreichend obwohl das unter meinen Möglichkeiten lag. Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Komplett delulu, lol.
Dass du beim Abschluss 30 bist, ist in erster Linie dein eigener Lebenslauf. Abitur mit 18, 1. Examen mit 23, 2. mit 25. Geben wir ein Jahr Wartezeiten und/oder Verbesserungsversuch drauf, sind wir bei 26. Meinetwegen 27.
Was denkst du, was Absolventen anderer Fachrichtungen zum Einstieg so verdienen? Hint: es sind im Durchschnitt deutlich unter 60k, auch im Bereich MINT.
Realistisch sind 60k direkt nach dem Master am ehesten noch als Ingenieur oder Informatiker, beides Berufsgruppen, die in der Regel nebenher Berufserfahrung als Werkstudent gesammelt haben. Um drüber zu sein, musst du trotzdem etwas Glück haben, die Mehrheit der Betriebe gibt das nicht her.
Du hast ewig studiert, das 2. Examen mit ausreichend abgelegt und hast mehrere Angebote im Bereich 60k. Du bist deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist und kommst selbst im Vergleich mit überdurchschnittlichen Absolventen anderer Fachrichtungen gut weg.
Ich bin in einer oberen Bundesbehörde an der Schnittstelle zur IT. Die Lebensläufe, die sich aktuell auf E13 (zufällig genau deine 60k Einstieg) bewerben, sind zum Teil sehr stark und nicht nur Berufseinsteiger. Selbst auf E10/E11 bewerben sich sogar noch (meist frische) Masterabsolventen ohne Red Flags. Normale Studiendauer, gute Noten, bisschen Praxiserfahrung nebenher gesammelt usw.
“Deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist”

Anscheinend sind Volljuristen deutlich überdurchschnittlich darin, anderen Volljuristen ihre Qualifikation abzuprechen, um sich für eine kurze Zeit etwas besser zu fühlen.
Selbst ein deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist ist einem durchschnittlichen Absolventen vieler anderer Studiengänge häufig überlegen. Man darf nicht vergessen, dass der durchschnittliche Jura-Student in den ersten Semestern es gar nicht zum Volljuristen gebracht hat.
Und ja, Absolventen anderer Studiengänge verdienen, solange sie keine Geistes-, Sprach-und Sozialwissenschaften studiert hatten in dem Alter deutlich besser. Nicht nur die von dir angesprochenen ITler und Ingenieure. Das gilt zB auch für Lehrer, Ärzte, BWLer mit StB oder WP-Examen.
Natürlich entscheidet am Ende das Prinzip “Angebot und Nachfrage”, aber ein Gehalt von 4000 Netto zu erwarten, darf wohl auch für einen “unterdurchschnittlichen” Kandidaten angebracht sein.
Vor 2 Stunden
(Vor 4 Stunden)Sonnenschein schrieb:(07.02.2026, 16:41)RRalf schrieb:c(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Habe im zweiten aus diversen Gründen ein ausreichend obwohl das unter meinen Möglichkeiten lag. Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Komplett delulu, lol.
Dass du beim Abschluss 30 bist, ist in erster Linie dein eigener Lebenslauf. Abitur mit 18, 1. Examen mit 23, 2. mit 25. Geben wir ein Jahr Wartezeiten und/oder Verbesserungsversuch drauf, sind wir bei 26. Meinetwegen 27.
Was denkst du, was Absolventen anderer Fachrichtungen zum Einstieg so verdienen? Hint: es sind im Durchschnitt deutlich unter 60k, auch im Bereich MINT.
Realistisch sind 60k direkt nach dem Master am ehesten noch als Ingenieur oder Informatiker, beides Berufsgruppen, die in der Regel nebenher Berufserfahrung als Werkstudent gesammelt haben. Um drüber zu sein, musst du trotzdem etwas Glück haben, die Mehrheit der Betriebe gibt das nicht her.
Du hast ewig studiert, das 2. Examen mit ausreichend abgelegt und hast mehrere Angebote im Bereich 60k. Du bist deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist und kommst selbst im Vergleich mit überdurchschnittlichen Absolventen anderer Fachrichtungen gut weg.
Ich bin in einer oberen Bundesbehörde an der Schnittstelle zur IT. Die Lebensläufe, die sich aktuell auf E13 (zufällig genau deine 60k Einstieg) bewerben, sind zum Teil sehr stark und nicht nur Berufseinsteiger. Selbst auf E10/E11 bewerben sich sogar noch (meist frische) Masterabsolventen ohne Red Flags. Normale Studiendauer, gute Noten, bisschen Praxiserfahrung nebenher gesammelt usw.
Wie unsympathisch kann man bitte sein :D ob du das der Person auch so ins Gesicht sagen würdest?
Vor 1 Stunde
(Vor 3 Stunden)REF.NRW schrieb:Ein Gehalt von 4.000 netto bekommen nicht mal Top-Absolventen, die als Richter anfangen. Auch 3.000 netto sind jetzt wirklich kein Hungerlohn. Und wohlgemerkt, wir sprechen hier von Einstiegsgehältern!(07.02.2026, 16:41)RRalf schrieb:(07.02.2026, 00:47)ForumBenutzer schrieb: Habe im zweiten aus diversen Gründen ein ausreichend obwohl das unter meinen Möglichkeiten lag. Jobangebote waren nicht so traumhaft aber immerhin ein paar Stellen um die 60k, wenn auch keine klassichen stelle für einen typischen volljuristen. Das verdient wirklich jeder mindestens auch 30 Jahre alt ist und irgendwas studiert hat oder gar Betriebswirt etc. Mit anderen Akademikern kaum zu vergleichen. Eher besserer Durchschnitt unter Azubis
Komplett delulu, lol.
Dass du beim Abschluss 30 bist, ist in erster Linie dein eigener Lebenslauf. Abitur mit 18, 1. Examen mit 23, 2. mit 25. Geben wir ein Jahr Wartezeiten und/oder Verbesserungsversuch drauf, sind wir bei 26. Meinetwegen 27.
Was denkst du, was Absolventen anderer Fachrichtungen zum Einstieg so verdienen? Hint: es sind im Durchschnitt deutlich unter 60k, auch im Bereich MINT.
Realistisch sind 60k direkt nach dem Master am ehesten noch als Ingenieur oder Informatiker, beides Berufsgruppen, die in der Regel nebenher Berufserfahrung als Werkstudent gesammelt haben. Um drüber zu sein, musst du trotzdem etwas Glück haben, die Mehrheit der Betriebe gibt das nicht her.
Du hast ewig studiert, das 2. Examen mit ausreichend abgelegt und hast mehrere Angebote im Bereich 60k. Du bist deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist und kommst selbst im Vergleich mit überdurchschnittlichen Absolventen anderer Fachrichtungen gut weg.
Ich bin in einer oberen Bundesbehörde an der Schnittstelle zur IT. Die Lebensläufe, die sich aktuell auf E13 (zufällig genau deine 60k Einstieg) bewerben, sind zum Teil sehr stark und nicht nur Berufseinsteiger. Selbst auf E10/E11 bewerben sich sogar noch (meist frische) Masterabsolventen ohne Red Flags. Normale Studiendauer, gute Noten, bisschen Praxiserfahrung nebenher gesammelt usw.
“Deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist”
Anscheinend sind Volljuristen deutlich überdurchschnittlich darin, anderen Volljuristen ihre Qualifikation abzuprechen, um sich für eine kurze Zeit etwas besser zu fühlen.
Selbst ein deutlich unterdurchschnittlicher Volljurist ist einem durchschnittlichen Absolventen vieler anderer Studiengänge häufig überlegen. Man darf nicht vergessen, dass der durchschnittliche Jura-Student in den ersten Semestern es gar nicht zum Volljuristen gebracht hat.
Und ja, Absolventen anderer Studiengänge verdienen, solange sie keine Geistes-, Sprach-und Sozialwissenschaften studiert hatten in dem Alter deutlich besser. Nicht nur die von dir angesprochenen ITler und Ingenieure. Das gilt zB auch für Lehrer, Ärzte, BWLer mit StB oder WP-Examen.
Natürlich entscheidet am Ende das Prinzip “Angebot und Nachfrage”, aber ein Gehalt von 4000 Netto zu erwarten, darf wohl auch für einen “unterdurchschnittlichen” Kandidaten angebracht sein.
Vor 1 Stunde
4.000 netto als Untergrenze für Berufseinsteiger ist wild.


