23.01.2026, 12:52
Hallo,
ich habe im Juni meine Klausuren.
Momentan läuft es ganz in Ordnung in der AG/Probeklausuren (normale Wechselhaftigkeit). Nach der Anwaltsstation weiß ich, dass Anwalt nichts für mich ist. Ich habe im Studium in mehreren Kanzleien gearbeitet (Einzelanwalt, MK, GK). Dieser Beruf ist nichts für mich.
Mein Wunsch ist Richter. Auch wenn ich dafür umziehen müsste. Ich bin offen für Orte in Deutschland, sodass der Kreis groß ist. StA kann ich mir auch vorstellen. Verwaltung ginge auch, aber dann verbeamtet.
Die aktuelle Einstellungssituation macht mich fertig. Ich gucke jeden Tag, ob neue Stellen veröffentlicht werden und wie die Anforderungen sind.
Ich weiß, dass das nichts bringt und das Examen absolut offen ist. Welche Note ich erhalte, könnte man nur durch die Glaskugel sehen.
Kann mich jemand irgendwie aufmuntern/ermutigen? 🫤
ich habe im Juni meine Klausuren.
Momentan läuft es ganz in Ordnung in der AG/Probeklausuren (normale Wechselhaftigkeit). Nach der Anwaltsstation weiß ich, dass Anwalt nichts für mich ist. Ich habe im Studium in mehreren Kanzleien gearbeitet (Einzelanwalt, MK, GK). Dieser Beruf ist nichts für mich.
Mein Wunsch ist Richter. Auch wenn ich dafür umziehen müsste. Ich bin offen für Orte in Deutschland, sodass der Kreis groß ist. StA kann ich mir auch vorstellen. Verwaltung ginge auch, aber dann verbeamtet.
Die aktuelle Einstellungssituation macht mich fertig. Ich gucke jeden Tag, ob neue Stellen veröffentlicht werden und wie die Anforderungen sind.
Ich weiß, dass das nichts bringt und das Examen absolut offen ist. Welche Note ich erhalte, könnte man nur durch die Glaskugel sehen.
Kann mich jemand irgendwie aufmuntern/ermutigen? 🫤
23.01.2026, 13:38
Naja, es gibt ja zig andere juristische Berufe als gerade Rechtsanwalt. Ob als Legal Counsel, Verbandsjurist oder ein anderer, nicht originär juristischer Beruf. Das Lebensglück hängt meistens nicht am Traumberuf, den man sich oft sowieso viel besser vorstellt als er tatsächlich ist. Sich auf etwas zu versteifen, was man nur teilweise steuern kann, ist nicht hilfreich. Da hilft nur sich breit aufzustellen, um viele Optionen zu haben. Viel Erfolg für die stressige Examensphase!
23.01.2026, 13:41
(23.01.2026, 13:38)Arion schrieb: Naja, es gibt ja zig andere juristische Berufe als gerade Rechtsanwalt. Ob als Legal Counsel, Verbandsjurist oder ein anderer, nicht originär juristischer Beruf. Das Lebensglück hängt meistens nicht am Traumberuf, den man sich oft sowieso viel besser vorstellt als er tatsächlich ist. Sich auf etwas zu versteifen, was man nur teilweise steuern kann, ist nicht hilfreich. Da hilft nur sich breit aufzustellen, um viele Optionen zu haben. Viel Erfolg für die stressige Examensphase!
Danke schonmal ❤️ Mir ist tatsächlich eine Verbeamtung wichtig, einfach wegen der Sicherheit
23.01.2026, 13:48
(23.01.2026, 13:41)Wallendael schrieb:(23.01.2026, 13:38)Arion schrieb: Naja, es gibt ja zig andere juristische Berufe als gerade Rechtsanwalt. Ob als Legal Counsel, Verbandsjurist oder ein anderer, nicht originär juristischer Beruf. Das Lebensglück hängt meistens nicht am Traumberuf, den man sich oft sowieso viel besser vorstellt als er tatsächlich ist. Sich auf etwas zu versteifen, was man nur teilweise steuern kann, ist nicht hilfreich. Da hilft nur sich breit aufzustellen, um viele Optionen zu haben. Viel Erfolg für die stressige Examensphase!
Danke schonmal ❤️ Mir ist tatsächlich eine Verbeamtung wichtig, einfach wegen der Sicherheit
Wie ist denn das erste Examen gewesen? In manchen Ländern ist das nicht unbedeutend (in anderen schon, insbesondere Bayern, bedingt Niedersachsen).
Mit 2x befriedigend genügt es jedenfalls bei den meisten Ländern für die allgemeine oder Finanzverwaltung. Das kann gerade in unbeliebteren Ländern wie Thüringen zumindest formal auch für die Justiz reichen, wenn du sagst, dass du für alles offen bist. Befriedigend hast du ja doch bereits ab 6,5 erreicht mit einer guten mündlichen lässt sich das doch selbst bei tragischen Klausurergebnissen realisieren. Der Zoll kommt im Übrigen auch in Betracht, der Geschäftsbereich des BMI (BVerfG usw.), BAFA etc.
Allerdings sollte einem bei den großen Verwaltungen in Flächenstaaten oder gar beim Bund (Zoll, Wasserstraßen) einem die erwartete Mobilitätsbereitschaft im öffentlichen Dienst jedenfalls im höheren Dienst (Führungskräfte) bewusst sein.
23.01.2026, 14:06
(23.01.2026, 13:48)RefNdsOL schrieb:(23.01.2026, 13:41)Wallendael schrieb:(23.01.2026, 13:38)Arion schrieb: Naja, es gibt ja zig andere juristische Berufe als gerade Rechtsanwalt. Ob als Legal Counsel, Verbandsjurist oder ein anderer, nicht originär juristischer Beruf. Das Lebensglück hängt meistens nicht am Traumberuf, den man sich oft sowieso viel besser vorstellt als er tatsächlich ist. Sich auf etwas zu versteifen, was man nur teilweise steuern kann, ist nicht hilfreich. Da hilft nur sich breit aufzustellen, um viele Optionen zu haben. Viel Erfolg für die stressige Examensphase!
Danke schonmal ❤️ Mir ist tatsächlich eine Verbeamtung wichtig, einfach wegen der Sicherheit
Wie ist denn das erste Examen gewesen? In manchen Ländern ist das nicht unbedeutend (in anderen schon, insbesondere Bayern, bedingt Niedersachsen).
Mit 2x befriedigend genügt es jedenfalls bei den meisten Ländern für die allgemeine oder Finanzverwaltung. Das kann gerade in unbeliebteren Ländern wie Thüringen zumindest formal auch für die Justiz reichen, wenn du sagst, dass du für alles offen bist. Befriedigend hast du ja doch bereits ab 6,5 erreicht mit einer guten mündlichen lässt sich das doch selbst bei tragischen Klausurergebnissen realisieren. Der Zoll kommt im Übrigen auch in Betracht, der Geschäftsbereich des BMI (BVerfG usw.), BAFA etc.
Allerdings sollte einem bei den großen Verwaltungen in Flächenstaaten oder gar beim Bund (Zoll, Wasserstraßen) einem die erwartete Mobilitätsbereitschaft im öffentlichen Dienst jedenfalls im höheren Dienst (Führungskräfte) bewusst sein.
Danke ❤️ Im ersten habe ich 8,4 (SPB: 11,5).
23.01.2026, 14:07
In jedem Fall würde ich empfehlen, Dich auf das Examen zu konzentrieren und noch nicht auf das, was danach kommt. Jedenfalls nicht so intensiv.
Insbesondere würde ich nicht schauen, welche Stellen mit welchen Notenanforderungen gerade online gehen. Bis Du Dein Examen hast, dauert es ohnehin noch 9 Monate, bis dahin kann alles wieder anders sein und Du solltest den Fokus nicht verlieren.
Gutes Examen schreiben und im besten Fall brauchst Du Dir um Notenanforderungen dann sowieso keine Gedanken mehr machen.
Insbesondere würde ich nicht schauen, welche Stellen mit welchen Notenanforderungen gerade online gehen. Bis Du Dein Examen hast, dauert es ohnehin noch 9 Monate, bis dahin kann alles wieder anders sein und Du solltest den Fokus nicht verlieren.
Gutes Examen schreiben und im besten Fall brauchst Du Dir um Notenanforderungen dann sowieso keine Gedanken mehr machen.
23.01.2026, 15:28
(23.01.2026, 12:52)Wallendael schrieb: Hallo,
ich habe im Juni meine Klausuren.
Momentan läuft es ganz in Ordnung in der AG/Probeklausuren (normale Wechselhaftigkeit). Nach der Anwaltsstation weiß ich, dass Anwalt nichts für mich ist. Ich habe im Studium in mehreren Kanzleien gearbeitet (Einzelanwalt, MK, GK). Dieser Beruf ist nichts für mich.
Mein Wunsch ist Richter. Auch wenn ich dafür umziehen müsste. Ich bin offen für Orte in Deutschland, sodass der Kreis groß ist. StA kann ich mir auch vorstellen. Verwaltung ginge auch, aber dann verbeamtet.
Die aktuelle Einstellungssituation macht mich fertig. Ich gucke jeden Tag, ob neue Stellen veröffentlicht werden und wie die Anforderungen sind.
Ich weiß, dass das nichts bringt und das Examen absolut offen ist. Welche Note ich erhalte, könnte man nur durch die Glaskugel sehen.
Kann mich jemand irgendwie aufmuntern/ermutigen? 🫤
Kommt auch ganz darauf an, wie dein 1. Examen verlaufen ist. Danach bestimmt sich ja auch ob du im 2. ein Prädikat brauchst oder auch nur 7 Punkte z.B. möglicherweise reichen, aber generell, wenn du dich nicht ortsgebunden fühlst und sonsz wohin ziehen willst, hast du bestimmt eine Auswahl. Bei mir ist ja das Problem, dass ich in meiner Region aus privaten Gründen wohnen bleiben will, denke wenn ich in größere Regionen ziehen würde, hätte ich auch bessere Chancen. Aber erstmal einfach versuchen das Bestmögliche Ergebnis im 2. zu erzielen. Darauf hat eben keiner einen Einfluss
23.01.2026, 15:30
(23.01.2026, 14:06)Wallendael schrieb:(23.01.2026, 13:48)RefNdsOL schrieb:(23.01.2026, 13:41)Wallendael schrieb:(23.01.2026, 13:38)Arion schrieb: Naja, es gibt ja zig andere juristische Berufe als gerade Rechtsanwalt. Ob als Legal Counsel, Verbandsjurist oder ein anderer, nicht originär juristischer Beruf. Das Lebensglück hängt meistens nicht am Traumberuf, den man sich oft sowieso viel besser vorstellt als er tatsächlich ist. Sich auf etwas zu versteifen, was man nur teilweise steuern kann, ist nicht hilfreich. Da hilft nur sich breit aufzustellen, um viele Optionen zu haben. Viel Erfolg für die stressige Examensphase!
Danke schonmal ❤️ Mir ist tatsächlich eine Verbeamtung wichtig, einfach wegen der Sicherheit
Wie ist denn das erste Examen gewesen? In manchen Ländern ist das nicht unbedeutend (in anderen schon, insbesondere Bayern, bedingt Niedersachsen).
Mit 2x befriedigend genügt es jedenfalls bei den meisten Ländern für die allgemeine oder Finanzverwaltung. Das kann gerade in unbeliebteren Ländern wie Thüringen zumindest formal auch für die Justiz reichen, wenn du sagst, dass du für alles offen bist. Befriedigend hast du ja doch bereits ab 6,5 erreicht mit einer guten mündlichen lässt sich das doch selbst bei tragischen Klausurergebnissen realisieren. Der Zoll kommt im Übrigen auch in Betracht, der Geschäftsbereich des BMI (BVerfG usw.), BAFA etc.
Allerdings sollte einem bei den großen Verwaltungen in Flächenstaaten oder gar beim Bund (Zoll, Wasserstraßen) einem die erwartete Mobilitätsbereitschaft im öffentlichen Dienst jedenfalls im höheren Dienst (Führungskräfte) bewusst sein.
Danke ❤️ Im ersten habe ich 8,4 (SPB: 11,5).
Also bei 8,4 im 1. reicht es in einigen Bundesländern wenn du dann im 2. 7,5 bekommst für den Justizdienst (zumindest formal). Wenn dir der Ort egal ist, einfach in den verschiedenen Justizministerien bewerben (geht eh erst mind. nachdem du dein schriftliches Ergebnis hast)



