Welt für Rechtsreferendare Protokolle, Aktenvorträge und Rechtsprechung für Rechtsreferendare Stationsangebote, Nebenjobs und Veranstaltungen für Rechtsreferendare RefNews Blog mit Neuigkeiten für Rechtsreferendare
Skripte, Kommentare und Vorauflagen für Rechtsreferendare Unterhaltsbeihilfe, Wartezeiten, Durchfallquoten im juristischen Vorbereitungsdienst Examenskommentare für das 2. Staatsexamen mieten


Antwort schreiben 
Verbesserungsversuch
08.02.2018, 22:58
Beitrag #1
Verbesserungsversuch
Was für Erfahrungen habt ihr so mit dem Verbesserungsversuch gemacht? (Notendifferenz, Abstand zwischen den Terminen, Glück/Pech mit den Klausurthemen, betriebener Aufwand, etc.)
Über Berichte wäre ich sehr dankbar.
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
10.02.2018, 12:02
Beitrag #2
RE: Verbesserungsversuch
Das würde mich auch brennend interessieren!
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
12.02.2018, 10:54
Beitrag #3
RE: Verbesserungsversuch
Über das Ergebnis kann ich noch nichts sagen, aber hier hat man nur 4 Monate Zeit sich erneut zu melden und wird dann für den nächsten Termin geladen. Das ist in einigen Bundesländern so geregelt, da kannst du dir bestimmt nicht viel aussuchen.

Vom Gefühl her würde ich sagen, dass die Klausuren einfacher waren. Wobei das auch sehr gut daran liegen könnte, dass ich "nicht mehr versagen kann". Wirklich glücklich war ich trotzdem nicht. Big Grin
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
13.02.2018, 22:47
Beitrag #4
RE: Verbesserungsversuch
War damals im Verbesserungsversuch schriftlich auch schlechter.

Verbessern kann man sich m.E. nur, wenn man im mündlichen schwach war. Es ist einfach sehr schwer, innerhalb von vier Monaten überhaupt auf den alten Stand zu kommen (nach einer fast genauso langen "Klausurenpause"). Und dann muss man sich erst verbessern, also an den Schwachstellen arbeiten. In der Zwischenzeit kommt neue Rechtsprechung, die berücksichtigt werden muss, Gesetze ändern sich usw.
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
14.02.2018, 10:06
Beitrag #5
RE: Verbesserungsversuch
.. Darf ich Euch meine Erfahrungen aus 16 Jahren Repetitorium mal erzählen?

Es geht auch schnell..

AUF JEDEN FALL VERBESSERUNGSVERSUCH MACHEN!!!

Wie bekloppt kann man sein, diese Chance nicht wahrzunehmen? Zu meiner Zeit hatte man keinen zweiten Versuch, ein Mal und Schluss. Das ist doch toll, dass man nochmal die Möglichkeit bekommt, in den Ring zu steigen. Nicht alle schaffen es natürlich, sich im VV zu verbessern. Aber viele.

Wichtig ist, dass man vorher eine genaue Analyse macht, warum es im ersten Versuch nicht geklappt hat. Woran lag es? Dann weiß man auch, wo man ansetzen muss. Nicht einfach "nochmal rein"..

Schöne Woche und viele Grüße aus Lübeck,
TK
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
14.02.2018, 11:46
Beitrag #6
RE: Verbesserungsversuch
erster Versuch: glorreich mit 6,1 Punkten aus dem Examen gegangen. Scheiß Bewertungen (ich tippe auf schlechten Sex bei den Korrektoren)

Verbesserungsversuch: schriftlich 8,9.. mündlich steht noch aus...

Lernaufwand: 3 Monate 3 Tage die Woche gelernt, und 4 Wochen vorm Examen Jahresurlaub genommen und da nochmal gepaukt.

Klausuren waren angenehmer und ich bin locker in die Klausuren gegangen (ich hatte zu dem Zeitpunkt schon einen festen Job und deshalb keine großen Versagensängste)

Fazit: die 740 Euro für den Verbesserungsversuch lohnen sich.
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
14.02.2018, 17:05
Beitrag #7
RE: Verbesserungsversuch
(13.02.2018 22:47)mastero schrieb:  War damals im Verbesserungsversuch schriftlich auch schlechter.

Verbessern kann man sich m.E. nur, wenn man im mündlichen schwach war. Es ist einfach sehr schwer, innerhalb von vier Monaten überhaupt auf den alten Stand zu kommen (nach einer fast genauso langen "Klausurenpause"). Und dann muss man sich erst verbessern, also an den Schwachstellen arbeiten. In der Zwischenzeit kommt neue Rechtsprechung, die berücksichtigt werden muss, Gesetze ändern sich usw.

Verbessern kann man sich insbesondere, wenn man im schriftlichen schwach war. Auf die mündliche (insb. ob die Kommission mitpunktet oder einfach streng ist) hast du wenig Einfluss. Der Wissensstand wird ja wohl nicht derart schnell abgefallen sein (ansonsten wäre das mehr als bedenklich). Materielles Recht und Prozessrecht lernt man auch für die mündl. Prüfung nochmal. Wo sich dann innerhalb von 3-4 Monaten derart viel ändern sollte an Gesetzen (ja hier und da mal, oder vllt gibt es auch eine Reform wie jetzt zum Jahresanfang - dennoch sind das - wenn überhaupt - Einzelsachen und nichts, was man nicht anhand von 2 Std auf den Schirm kriegen könnte; vor allem nicht wenn man das Gesetz vor sich hat) oder gar neue Rechtsprechung (die derart aktuell für die Klausuren dann eh nicht relevant sein wird, weil die so fix gar nicht in Klausuren umgesetzt wird) erschließt sich mir überhaupt nicht.

Mir scheint du bist einfach einer derjenigen, der es im Examen absolut nicht gepackt hat, verzweifelt auf Jobsuche ist was wohl auch an deinem Auftreten liegen dürfte (lässt sich jedenfalls aufgrund deiner Forenbeiträge durchaus schließen) und verteilst deswegen Missgunst und negative Stimmung.
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben