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Klausuren Januar 2017
18.10.2017, 13:33
Beitrag #341
RE: Klausuren Januar 2017
OLG München hat da am 17.08.2006 was zu gesagt. Dort allerdings war der Korrektor schuld und nicht das LJPA selbst derjenige, der es verbockt hat.

Naja, dafür, dass das LJPA Angst hat, wenn sie mir den SE gewähren, dann würden ja alle mit Forderungen aus dem Busch kommen (als wenn das ein Argument wäre), würde ich an deiner Stelle die Sache schon genauer abwägen. Es kommt ja darauf an, ob du mehr verdient hättest. Musst halt schauen, ob sich der Klageaufwand lohnt. Der SE müsste ja wesentlich geringer ausfallen als bei mir, weil du mehr verdienen konntest als ich, ergo die Differenz (tatsächl. Einkommen zu hypot. Einkommen) geringer sein dürfte. Das LJPA für seinen Teil schiebt ja furchtbare Panik, dass da sonstwas an Klagewelle kommt. Haben wir denn alle soooo viel besser abgeschnitten? Öhm, dann Gratulation an alle! Big Grin

Ernsthaft: Die Wahl in Nds ist vorbei und das LJPA könnte jetzt wirklich anfangen da eine tragbare Lösung für alle zu finden. Sei es ein pauschaler SE oder sonstwas. Solange das nicht vernünftig geklärt ist, werden die mich jedenfalls nicht los. Im Ergebnis kommen die nicht drumrum für ihren Mitarbeiter gerade zu stehen. Mein ehemaliger Arbeitsrechtsprof würde jetzt sagen: Muss man vorher genau ansehen, was man einstellt.
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18.10.2017, 16:41
Beitrag #342
RE: Klausuren Januar 2017
@Skandalschreiber1: Ich würde es ja prinzipiell schon angehen, aber ich müsste dann ja nachweisen können, dass man mit der Note x mehr verdient hätte als mit der damaligen Note y. Ich wüßte jetzt nicht wie ich das am besten angehen sollte, denn m.E. existiert so eine Übersicht, gestaffelt nach Examensnote, nicht, an der man sich dafür orientieren könnte. Ich kann jetzt aber auch nicht irgendwas ins Blaue hinein beziffern...hmm, schwierig. Undecided Huh
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18.10.2017, 16:47
Beitrag #343
RE: Klausuren Januar 2017
Du hast aber bisher "nur" ein Schreiben (vom Anwalt? Selbst?) geschickt und das ganze auf außergerichtlichem Wege jetzt erstmal am laufen und nicht direkt geklagt, oder?
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19.10.2017, 08:39
Beitrag #344
RE: Klausuren Januar 2017
(18.10.2017 16:41)Skandalschreiber2 schrieb:  @Skandalschreiber1: Ich würde es ja prinzipiell schon angehen, aber ich müsste dann ja nachweisen können, dass man mit der Note x mehr verdient hätte als mit der damaligen Note y. Ich wüßte jetzt nicht wie ich das am besten angehen sollte, denn m.E. existiert so eine Übersicht, gestaffelt nach Examensnote, nicht, an der man sich dafür orientieren könnte. Ich kann jetzt aber auch nicht irgendwas ins Blaue hinein beziffern...hmm, schwierig. Undecided Huh

Dann geh doch zu deinem jetzigen Arbeitgeber und bitte ihn um Auskunft. Schreib Kanzleien an, die dir beantworten sollen, ob in der Praxis Abweichungen des Einstiegsgehaltes nur auf Grund einer besseren Examensnote üblich sind.
Dann hast du, wenn es gut läuft, ein paar Antworten.
Bilde einen Mittelwert und leg 10% drauf.

Dein Prozess endet, wenn überhaupt, sowieso in einem Vergleich; da die Kosten, herauszufinden, wie hoch eine durchschnittliche Abweichung tatsächlich ist, höher sein werden als die Differenz von dem, was du forderst, zu dem, was die Gegenseite bereit ist, zu zahlen.
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