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Klausuren Januar 2017
20.07.2017, 09:11
Beitrag #301
RE: Klausuren Januar 2017
(19.07.2017 21:18)Skandalschreiber1 schrieb:  Lustig: Arg. vom BVerfG: Es gibt nur 2 Examensversuche, weil dann davon ausgegangen werden muss, dass auch eine weitere Ausbildung nicht zum Bestehen führen würde (weitere Ausbildung sinnlos). Ob die Argumentation standhält, wenn jemand schon als RA gearbeitet und sich bewährt hat? Das würde ich mal drauf ankommen lassen und im Zweifel auf einen völlig neuen Versuch klagen.

Und vor wem genau sollte dieses Argument dann nicht standhalten, wenn es vom BVerfG kommt?
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20.07.2017, 11:35
Beitrag #302
RE: Klausuren Januar 2017
@Skandalschreiber1: Hier nach wie vor nichts neues. Ich werde aber kommende Woche nochmal anrufen und so langsam mal etwas Druck zu machen.

@Gast: Na u.a. auch vor dem BVerfG. Das Argument des BVerfG bezieht sich ja auf einen Kandidaten, der zweimal durchgefallen ist (=aussichtslos, aus dem wird eh nichts mehr, da würde auch ein dritter Versuch nicht helfen). Es befasst sich ja aber nicht mit der Konstellation (wir unterstellen mal die Story von Wüttrs Kumpel würde stimmen) dass jemand das Examen schon hatte, sich als RA bewährt und auch eine zeitlang gearbeitet hat und dann nachträglich einige Zeit später das Examen wieder aberkannt bekommt und nun einen neuen Versuch starten will. Da würde bei einer Klage auf einen neuen Versuch das Argument des BVerfG (weitere Ausbildung ist bei Ihnen ja eh sinnlos) dann nicht ziehen.
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20.07.2017, 22:12
Beitrag #303
RE: Klausuren Januar 2017
Skandalschreiber2 hats erfasst. Wenn man jemandem sein Examen und damit seine Rechtsanwaltszulassung wegnehmen würde, ist das ja schon ein echter Eselstritt in Richtung Art.12GG.

Sorry, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand so töffelig ist und sein Examenszeugnis freiwillig abgibt. Ich würde so schnell mit einem ER beim Gericht stehen, so schnell könnte sich das LJPA niemals die Nase wischen.
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